Immer noch wabern Lustwellen durch meinen Körper, und erst als Sofía ihre Tätigkeit einstellt, schrumpft mein bestes Stück in ihrer Hand langsam zusammen.
Immer noch sang niemand ein Wort, als ich meinen Blick hebe, und in ihr Gesicht sehe. Es ist ein wissender Ausdruck, den ich erkenne. So gibt sie mir einen Augenblick, denn es dauert, bis meine Erregung abklingt, sich mein Kreislauf beruhigt, und das normale Denken wieder einsetzt. Schließlich löst sie ihre Hand von meinem halb erschlafften Lümmel. Ohne weitere Umstände holt sie ein Papiertaschentuch aus der Hosentasche und wischt sich die Finger sauber. Sie scheint es regelrecht zu zelebrieren. „Für so etwas Schönes muss man sich doch nicht schämen, oder?“, lächelt Sofía mich an, „außerdem haben wir jetzt ein kleines Geheimnis zusammen.“ Dabei spüre ich ihre rechte Hand in meinem Nacken, die meinen Kopf sanft, aber bestimmt herabzieht. Augenblicklich küsst sie mich. Himmel, ihr Kuss ist so sanft und gefühlvoll, dass es schon wieder kribbelt, trotz, dass ich gerade erst abgespritzt habe. Genauso schnell lösen sich ihre Lippen aber auch wieder von meinen. „Und denk dran, … in einer Stunde gibt es Abendessen“, grinst sie. Schon ist unser Au-Pair entschwunden, nicht vergessend, die Tür hinter sich zuzuziehen. Immer noch von der Situation gefangen, wackle ich wie in Trance mit heruntergelassener Hose zum Nachttisch, um meine Körpermitte mit zwei Papiertaschentüchern von der klebrigen Sahne zu befreien.
Als ich meinen Lümmel wieder verstaut habe, und am Schreibtisch sitze, ist an konzentriertes Lernen nicht mehr zu denken. So starre ich nur aus dem Fenster. Das alles kann nicht wirklich passiert sein, und einem Jungen wie mir erst gar nicht, schießt es mir unentwegt durch den Kopf. Bestimmt war es nur eine besonders intensive Fantasie, während ich onaniert habe. Ja, das ist es. Mit diesen Gedanken gehe ich irgendwann herunter in die Küche, wo meine Mutter und Sofía das Essen vorbereiten. „Na, du warst wohl besonders erfolgreich“, lächelt unser Au-Pair mich an, „zumindest siehst du sehr zufrieden aus.“ Da meine Mutter ihr kurz den Rücken zudreht, macht sie einen Kussmund, begleitet von einer eindeutigen Auf- und Abbewegung der rechten Hand. Ich muss schlucken.
Weiter passiert in den nächsten Tagen aber nichts. Sofía erwähnt mit keinem Wort das Thema, und ich traue mich einfach nicht, sie anzusprechen. Nur unser Verhältnis ist wieder so locker und entspannt, wie vor Montag, als sie mich beim Wichsen erwischt hat. Als ich mich allerdings am Donnerstagabend vor dem Schlafengehen ausgiebig meinen ‚Entspannungsübungen‘ hingebe, denke ich diesmal ohne schlechtes Gewissen an unser Au-Pair, sehne sie geradezu herbei, aber das passiert natürlich nicht.
Vom Au-Pair erwischt
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