Meine rechte Hand hält meinen knallharten, zuckenden Schwanz an der Wurzel gepackt senkrecht in die Höhe, während meine Vorhaut ganz zurückgezogen ist. Die pralle, dunkelrot glänzende Eichel präsentiert sich ihr komplett freigelegt. Bewegungslos bleibt Sofía in der Tür stehen, starrt gefühlt eine Ewigkeit direkt auf meinen Steifen. „Sorry“, raunt sie irgendwann nur, schon ist sie verschwunden, nicht ohne die Tür fest hinter sich zugezogen zu haben.
Scheiße, denke ich nur, scheiße, scheiße, ist das peinlich. Ausgerechnet sie. Das ist ja noch tausendmal schlimmer, als wenn meine Eltern mich erwischt hätten. Mir ist gleichzeitig heiß und kalt, während mir bewusst wird, was gerade vorgefallen ist. Vermutlich ist sie eher zurückgekommen, und wollte mir nur Bescheid sagen, dass sie wieder da ist. Augenblicklich fällt meine Erektion in sich zusammen. An eine Fortsetzung meiner ‚Entspannungsübung‘ ist nicht zu denken. Wie in Trance ziehe ich mich an, laufe unruhig wie ein gefangenes Tier im Kreis durch mein Zimmer. Meine Gedanken wirbeln wild durcheinander, aber mein sehnlichster Wunsch, dass sich ein Loch auftun möge, in das ich versinken könnte, erfüllt sich nicht. Als meine Mutter irgendwann zum gemeinsamen Abendessen ruft, möchte ich am liebsten nicht aus meinem Zimmer. Aber es nützt ja nichts. Beim Essen bin ich ungewohnt ruhig, und traue mich nicht ansatzweise, Sofía anzusehen, geschweige denn in ihre Augen zu blicken. Das traue ich mich auch in den nächsten Tagen nicht, und wann immer es möglich ist, gehe ich ihr aus dem Weg.
Am Mittwochnachmittag bin ich gerade mit dem Lernen fast fertig, als es klopft. Es kann nur Sofía sein, denn meine Eltern sind noch bei der Arbeit. Nach meinem „herein“, betritt sie mein Zimmer, schließt die Tür, bleibt aber auf halbem Weg zum Schreibtisch stehen.
Vom Au-Pair erwischt
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