Vom Au-Pair verwöhnt

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Vom Au-Pair verwöhnt

Vom Au-Pair verwöhnt

Alnonymus

Irre. Eine ganze Weile bleibe ich still stehen, koste das Vergnügen bis zum letzten Augenblick aus, während Sofía langsam in meinen Armen erschlafft. Schließlich löst sie sich etwas von mir. Ich beuge mich vor, um zwei Papierservietten vom Tisch zu angeln. Eines, damit Sofía ihren Schoß trockenlegen kann, mit dem anderen wische ich meinen Lümmel ab. Unser Grinsen bekommen wir dabei beide nicht aus dem Gesicht.

Wir fühlen uns wie Lausbuben nach einem gelungenen Streich. Während ich mein bestes Stück wieder in der Hose verstaue, gleitet Sofía vom Esstisch herunter, um meine ausgelaufene Sahne von der Holzplatte zu wischen. Gerade, als ich ihr Höschen vom Boden aufhebe, höre ich die Haustür. Blitzschnell richte ich mich auf und verstaue es in meiner Hosentasche. „Bin nur ich“, ruft meine Mutter aus dem Flur, wobei sie uns durch die offene Küchentür nicht sehen kann, „ich war schon unterwegs, da habe ich gemerkt, dass mein Portemonnaie noch auf der Garderobe liegt. … Bin schon wieder weg.“ Im selben Moment hat sie die Haustür von außen geschlossen. „Puuuhhh, das war knapp“, entfährt es mir erleichtert, Sofía direkt in die Augen sehend. Wie auf ein geheimes Kommando hin prusten wir los vor Lachen.

Die nächsten Wochen bestehen gefühlt nur aus Lernen für die mündliche Abi-Prüfung, und Vögeln, danach gefühlt nur noch aus Vögeln. „Na, das Abi scheint dich ja langsam zum Mann werden zu lassen“, stellt mein Vater irgendwann fest, wobei ich das Lächeln, das seine Mundwinkel umspielt, einfach nicht deuten kann. Vermutlich ahnt er, dass es weniger das Abitur ist, das mich verändert, denn selbst ich bemerke an mir, wie mich der Sex mit Sofía lockerer und selbstsicherer werden lässt. Außerdem habe ich längst einen Großteil meiner Schüchternheit verloren.

Über der letzten Woche, in der unser Au-Pair bei uns ist, liegt dann eine gewisse Melancholie. An ihrem letzten Tag gehen wir alle mittags gemeinsam essen und verbringen anschließend einen gemütlichen Nachmittag auf der Terrasse, um in Erinnerungen zu schwelgen. Natürlich schleiche ich abends in ihr Zimmer. Himmel, wir fallen einfach übereinander her, vögeln bis zur totalen Erschöpfung, bis ihre Muschi genauso überreizt juckt wie meine rot glühende Eichel. Meine Eier sind so leergefickt, dass ich einfach keinen mehr hochbekomme, und erst am frühen Morgen schleiche ich in mein Zimmer zurück.

Als Sofía abgereist ist, fühle ich mich einsam und verlassen. Glücklicherweise gibt es viel zu tun, und so kann ich mich ablenken. Nicht nur mein angehendes Jurastudium in einer anderen Stadt will vorbereitet werden, sondern ich muss mich auch noch um eine Wohnung kümmern. Bald nach Studienbeginn stelle ich fest, dass es eine Menge süßer Studentinnen in meinem Semester gibt. Besonders Claudia hat es mir angetan, denn wir liegen genau auf einer Wellenlänge. Doch das ist eine andere, wenn auch nicht weniger lustvolle Geschichte. Ach ja, Sofía: Wir haben es tatsächlich geschafft, über all die vielen Jahre Kontakt zu halten. Wir telefonieren recht regelmäßig und haben uns schon gegenseitig besucht, auch wenn wir beide längst verheiratet sind, und sie inzwischen zwei Kinder hat. Es ist eine ganz besondere Freundschaft, auch wenn zwischen uns natürlich nie wieder etwas gelaufen ist.

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