Von der Dunkelheit ins Licht

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Von der Dunkelheit ins Licht

Von der Dunkelheit ins Licht

Joana Angelides

Die Dunkelheit rundum ist nicht greifbar und auch nicht absolut. Schemenhafte Schatten gleiten vorbei, sie streifen aneinander, doch gehen wieder vorbei. Die Einsamkeit ist da, doch unbewußt versucht man sie zu ignorieren. Man nimmt den Status quo als gegeben hin.
Doch nur so lange, bis einer dieser Schatten aus dem Dunkel tritt, in den Lichtkegel einer imaginären Straßenlaterne kommt und stehen bleibt. Man nähert sich dem Licht, man greift nach dieser Gestalt und findet Halt. Die beiden Körper berühren sich, verschmelzen ineinander und gehen gemeinsam weiter, zumindest für eine Weile, manches Mal für die Ewigkeit. Das weiß man nie so genau.
Ihr Körper ist weich und samten, warm und anschmiegsam. Seine Hände gleiten an ihrem Rücken entlang, verweilen an den Hüften für eine Weile, spüren den leichten Gegendruck, wie sie nach seinem festen Griff sucht und eine Hand gleitet dann nach vorne oben, die andere Hand verweilt selbstvergessen auf der warmen, vibrierenden Haut der Taille.
Er verspürt ihre festen Brüste, wie sich diese nach vorne wölben, unter seinen Händen fester werden und sich die Spitzen der Brüste verhärten. Er berührt diese, leicht und doch fordernd, spürt das Zittern durch den Körper gehen und wendet sich jäh dem Körper voll zu und sucht ihre Lippen. Diese öffnen sich und ein Seufzen entringt sich ihnen, voll Sehnsucht und Bereitschaft. Zulange wartete diese Seele darauf, eine andere Seele zu spüren und zu lieben.
Seine Zungenspitze sucht die ihre, dringt fordernd weiter in sie ein, erkundet ihre verhaltene, erwachende Leidenschaft. Die beiden Körper drängen aneinander, verschmelzen zu einem zitternden, vibrierenden Teil des Universums. Die Haare in ihrem Nacken sträuben sich, ein Zittern durchdringt den ganzen Körper, als seine Hand langsam von der Hüfte zum Nabel gleitet, daran vorbei streicht und sich ihren Schenkel nähert. Seine Hand schlüpft leicht und liebkosend zwischen die Schenkel und seine Fingerkuppen berühren die beiden äußeren Lippen ihrer Scham. Sie öffnet nun leicht die Beine, reibt sie an seinen männlichen, starken Oberschenkeln und flüstert leise seinen Namen. Seine Küsse werden fordernder, inniger. Die Berührung durch seine Hände auf ihren Brustspitzen erzeugt ein Feuerwerk von Gefühlen in ihr, sie stöhnt auf und bewegt sich im wilden Rhythmus.
Seine Fingerspitzen sind inzwischen weiter vorgedrungen in die Tiefe ihrer Gefühle und liebkosend verliert er sich in ihr. Seine und ihre Bewegungen werden immer erregter, wilder und fordernder. Sie wünscht sich, daß es nie enden soll, immer und ewig will sie so in seinen Armen legen, seine Liebkosungen spüren und genießen. Ihre Lippen lösen sich voneinander und ihre Lippen berühren nun seine Brust, spüren das Salz auf seiner Haut und sein Zittern. Ihre Hände umfassen ihn und sie fährt mit ihren Nagelspitzen langsam auf seiner Haut auf und ab. Als sie in die Nähe seiner Männlichkeit mit ihren Händen kommt, spürt sie seine Erregung und seine sich aufbäumende Leidenschaft. Sie umfaßt diese und weiß um die Stärke seines Begehrens und begreift die Unendlichkeit des Kreislaufes der Liebe.
Als er in sie eindringt, explodieren tausend Raketen am Himmel ihrer Gefühle. Sie halten sich fest, sie stürzen in einen Tunnel, dessen Wände sich immer schneller drehen und fallen immer tiefer, um sodann wieder empor zu steigen zu einem Feuerwerk. Die Umklammerung der Leidenschaft läßt beide aufstöhnen und die Süße des Höhepunktes erreicht sie am Gipfel des Universums.
Die beiden Körper umklammern sich, sie bleiben im Umkreis des Lichtes der Laterne und werden versuchen, ineinander zu verschmelzen. Die Dunkelheit ringsum ist für sie beide nicht mehr existent, sie stehen im strahlenden Licht der Liebe. Doch die Dunkelheit lauert ringsum, die Angst bleibt.
Nichts sollte sie trennen, das ist die Hoffnung des Augenblickes.

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