Von Ewigkeit zu Ewigkeit

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Von Ewigkeit zu Ewigkeit

Von Ewigkeit zu Ewigkeit

Gunter Arentzen

Nacht. Endlich Nacht.
Die Gier in mir wuchs, ließ heißes Begehren durch meine Adern fließen. Ein immerwährender Rhythmus – seit Jahrzehnten und Jahrhunderten. Der Tag hatte sein Licht verloren, als die Nacht zu meinem Begleiter wurde. Eine Freundin, Gefährtin. Stets auf meiner Seite. Verbergend, was ich tat und das Drama meiner Existenz verhüllend. Einzig der silbern-weiße Schimmer des Mondes begleitete noch meine Wege. Riss Schemen aus dem Dunkel, welches meine Augen so mühelos durchdringen konnte und zeigte mir die Farben der Welt. Nicht nur das Grau der Nacht, sondern auch das Rot, Blau und Gelb. Draußen, vor den Mauern des Schlosses. Dort, wo die Menschen in ihren neu geschaffenen Refugien lebten. So anders als jene, welche ich noch kannte. Keine einfachen Städte mehr mit einem Schankwirt, dem Kramladen und einem Büttel. Keine einfachen Gehöfte mit Pflugscharen und Ochsenkarren. Die Welt hatte sich gewandelt. So viel war anders geworden. Nur ich selbst war noch immer jene Frau, welche einst den Kuss der Unsterblichkeit erhielt. Unfähig, zu begreifen was vor den Toren des Schlosses geschah und unfähig auch, den Wandel zu vollziehen. Eine Gefangene meines Selbst. Ein Schatten jener Lady, welche ich hätte sein können. Ein unseliges Wesen. Verflucht. Von Ewigkeit zu Ewigkeit, von Millennium zu Millennium und von Tag zu Tag.

Das Jahr 1384. Philipp der 2te von Burgund erbte Flandern.
In Europa begann die schlimmste Pestepidemie der Geschichte.
Ich traf Jean auf einem Empfang meines Vaters, gab mich seinen Lockungen hin und erhielt noch in der ersten Nacht den Kuss der Unsterblichkeit. Verführt mit süßen Versprechen, einer Ahnung der Stärke seiner Lenden und ohne das Wissen um den Schrecken der Unsterblichkeit sank ich nieder, ihn voll Sehnsucht erwartend. Die erwachende Begierde der jungen Frau, der süße Duft des Verbotenen. Dinge, die Jean leichtes Spiel gaben und mich zu einem Geschöpf der Nacht machten. Als er ging, blieb ich zurück. Hin und her gerissen zwischen dem Leben, welche mir noch Anhaftete und meiner neuen Existenz. Nackt, unsterblich und doch sterbend blieb ich liegen, während er ging. Er zerstörte die Liebe und Sehnsucht in mir und machte deutlich, wie wenig ich ihm bedeutet hatte. Nicht mehr, als ein Schluck Wein auf der Feier.
1384. Kein gutes Jahr. Nicht für mich, nicht in der Geschichte. Ohne ein Teil dieser Geschichte zu sein oder doch zu ihr gehörend. Verankert in einem festen Gefüge. Mein Name – in keinem Buch verewigt. Mein Bild – verschwunden aus der Ahnengalerie meiner Familie. So, als habe ich niemals existiert. Und doch war ich stets unter ihnen. Als unseliges Geschöpf einer dunklen Kreatur. Als Biest und den Lebenden. Eine Wölfin unter Schafen.
Nacht. Wieder begann das alte Spiel. Älter als die heutigen Religionen und älter als Menschen Gedenken. Der Vampir war schon da, als in Kadesch der erste Friedensvertrag ausgehandelt wurde. Er sah Babylon entstehen und fallen, hörte die Klagen während der großen Flut und empfand die Freude der Menschen, als Menes das große Memphis gründete.
Das Wissen um all die Ereignisse liegt im Keim des Vampirs, wird weitergereicht von Generation zu Generation, eingeimpft mit dem Kuss und angereichert um jene individuellen Erlebnisse, welche der Schöpfer eines neuen Blutsaugers im Laufe seiner Existenz machte. Und doch – trotz all diesem Wissen und all der Kraft, Macht und Magie sind wir letztlich nichts anderes als wilde Tiere. Stets auf der Jagd nach frischem Blut, ein Spiel spielend, dessen Regeln nur wir beherrschen und dessen Sieg uns darum so sicher ist, wie der Morgen nach einer zu kurzen Nacht.
Die Nacht. Das Spiel. Es musste gespielt werden, denn so wollte es mein Körper. Er war hungrig nach der Nahrung, nach dem Blut, welches meine Existenz sicherte. Der Trieb nach diesem besonderen Saft ließ die Hauer in meinem Oberkiefer wachsen und schärfte meine Sinne, fokussierte sie auf Menschen. Natur, Tiere und Gebäude – all das trat in den Hintergrund, so lange die unstillbare Gier nicht befriedigt worden war. Menschen waren es, die mich anzogen. Ihr Herzschlag klang in meinen Ohren, ihr Duft waberte durch die Luft, lenkte mich.
Die Burg hatte sich verändert. Besitzer waren gekommen und gegangen, ohne mein Refugium tief in den Katakomben des Gemäuers zu finden. Niemand konnte sie entdecken. Nicht die Türen zu meinem Reich und nicht die Gänge. In den Fels gehauen, auf welchem die Burg errichtet worden war und geschützt durch den magischen Schleier eines Zaubers, den auch ich nie befriedigend erklären konnte.
Ein Hotel. Das war es. Das hatten sie aus meiner Burg gemacht. Ein Hotel mit Gaststätte und Kramladen für die Reisenden. Kalter Zorn erfasste mich, wenn ich nur an diesen Frevel dachte. Am liebsten hätte ich all diese Menschen in die Flucht geschlagen, meine Burg in Besitz genommen und regiert, wie es mein Vater einst tat. Dieses Gemäuer war mein Eigentum. Es stand alleine mir zu und niemand hatte das Recht…
Vergessen. Sie hatten mich vergessen und es war besser so. Ein Hotel bedeutete Leben, und Leben bedeutete – Blut.
Sollten all diese Tölpel kommen, um in den Zimmern zu wohnen und an den Tischen zu speisen, die mein Vater hatte beim heimischen Tischler anfertigen lassen. Sollten sie sich alle laben an den Speisen und Getränken. Sollten sie tanzen bis spät in die Nacht und sich finden. Heißes, unbeschwertes Blut schmeckte so viel besser als dies eines geplagten, schwer arbeitenden Landmannes.
Die Türen öffneten sich, ohne dass ich eine Klinke berühren, einen Griff drehen musste. Sie schwangen geräuschlos auf, um mich passieren zu lassen. So, als wüssten sie, dass die eigentliche Burgherrin gekommen war, um zu speisen.
In der Halle blieb ich stehen, atmete den Duft des Lebens ein. So viele Menschen in so vielen Räumen. Emotionen schwangen durch die Luft. Liebe. Glück. Freude. Aber auch Angst und tiefste Verzweiflung.
Gefühle, welche mir fremd waren. Nach meinem Kuss, der mir die Welt öffnen sollte und sie doch verschloss, blieb nur noch Zorn. Auf Sean und auf all jene, die mich verstießen und jagten. Ein Zorn, so unsterblich wie ich selbst.
Die Verzweiflung wurde größer, verdichtete sich und nahm Gestalt an. Je näher ich der Quelle dieses Gefühls kam, umso tiefer wurde der Schmerz jener Person, die hinter einer der Türen keinen Schlaf fand.
Wer war sie? Ein Mann? Nein. Eine Frau. Ich nahm ihre zutiefst weiblichen Gedanken und Empfindungen wahr, wurde von ihnen durch den langen Flur des Gästetrakts geleitet.
Noch einmal verdichtete sich der Schmerz, wandelte sich. Aus einer undurchdringlich dichten Wolke wurden Worte. Bittere Worte voll Enttäuschung und Hass. Voll ungelenkter Wut und dem Wissen des Unvermeidlichen. Es waren Worte, wie ich sie nur zu gut kannte. Es waren meine Worte.
Überrascht hielt ich inne, als mir dieses bewusst wurde. Meine Worte. Was bedeutete dies? Wie konnte eine andere Frau meine Worte in Schmerzen wiederholen?
Unsicherheit erfasste mich, ließ meine Stärke und Überlegenheit für einen Moment aus meinem Inneren weichen.
Regeln in einem Spiel können sich ändern. Dies wurde mir bewusst, als ich meine eigenen Worte in den Gedanken dieser fremden Selbstsphäre fand. Ja, die Regeln hatten sich geändert. Keine Jagd an diesem Abend.
Wieder öffnete sich die Tür ohne mein Zutun, gab den Blick frei in das Zimmer, in dem sich die Fremde befand.
Sie stand am geöffneten Fenster. Der Wind wehte hinein, erfasste den Stoff ihres dünnen Negliges und hob es an. Ihre blonden Haare bewegten sich ebenfalls, während ihr Körper fast unbeweglich still in der Pose höchster Anspannung verharrte.
Sie war schön. So unsagbar schön. Ihr gebräunter Teint, ihre schlanke Erscheinung und das fein gezeichnete Gesicht. Anmutig die Bewegung, als sie meiner gewahr wurde und sich die Haare aus dem Gesicht strich, erst dann den Kopf drehte. Blaue Augen musterten mich. Neugierig. Wissend und doch ohne Abscheu oder Furcht. Eine bemerkenswerte Person.
Mein Begehren erwachte. Anders als sonst. Nicht nur auf das Blut in ihren Adern gerichtet, sondern auf sie. Ihre Persönlichkeit, ihre Gedanken und Gefühle.
So lange schon hatte ich dieses Gefühl nicht mehr empfunden. Zuneigung. Neugier auf einen Menschen und der Wunsch, Zeit mit ihm verbringen zu können. Über die Grenzen meiner und seiner Existenz hinaus.
War das jemals geschehen? Hatte ich jemals ähnlich empfunden? Nein. Diesen Bereich meines Selbst glaubte ich für immer verloren. Und nun war er da. Nach all den Jahrhunderten kehrte er zurück zu mir. In einer Zeit, in der ich meines Seins überdrüssig wurde und der Wunsch nach einem Ende dieser Existenz fast so stark drängte, wie die Sucht nach Blut. War es der Schritt zu einer höheren Entwicklungsstufe? Oder war es purer Zufall? Die Rettung vor dem letzten Schritt? Dem Gang in die Sonne um dort in einem letzten, alles verzehrenden Schmerz zu vergehen?
„Ich grüße Euch, Maria-Emanuela."
Sie kannte meine Namen. Woher? Wer hatte ihn ihr verraten? Wer war sie, dass sie um all die intimen Details meiner Existenz wusste?
Für Sekunden trafen sich unsere Blicke. Sie schien mir so offen. So frei von Zweifeln das betreffend, was sie zu tun im Begriff war. Kein Anzeichen von Angst. Nicht in ihrem Blick, nicht in ihren Gesten und nicht in dem Duft, welchen sie verströmte. Stärke glaubte ich zu spüren. Und absolute Sicherheit.
Das Buch. Es lag auf ihrem Nachttisch. Aufgeschlagen, aber nicht geknickt. Vorsichtig behandelt, ohne Markierungen oder Flecke. Mein Tagebuch. Ich hatte es vor vielen Jahren geschrieben und achtlos liegenlassen, als diese Burg ohne Besitzer war und mir zur Verfügung stand. Später lag es in der großen Bibliothek. Nun hatte sie es. Das Schicksal kann merkwürdige Wege gehen.
„Ihr kennt mich und das Geheimnis, welches meine Existenz umgibt. Und doch weicht Ihr nicht zurück. Obwohl Ihr um die Möglichkeit Eures Todes in dieser Nacht wisst."
Sie nickte, schloss das Fenster und bewegte sich auf mich zu. Dabei öffnete sie das feine Band, welches ihr Neglige hielt, ließ den Stoff zu Boden gleiten. Nackt präsentierte sie sich mir. Eine Offerte, wie ich sie nie erhielt. Lockend. Lustvoll. Ihr Körper strahlte so viel Erotik aus. Die kleinen, festen Brüste und ihre schmalen Schultern. Das süße Geheimnis, welches bei jedem ihrer Schritte für den Bruchteil einer Sekunde zu erkennen war. Verborgen hinter einem dichten Busch erwachsener Weiblichkeit und doch zu erahnen. Ihr Gesicht mit den verträumten Augen.
„Ich möchte, dass Ihr mich nehmt. Heute und jede Nacht, welche wir gemeinsam erleben werden. Von Ewigkeit zu Ewigkeit. Lasst mich teilhaben an Eurer Unsterblichkeit. Lasst uns eine Einheit werden."
Ihr Timbre brachte eine längst verklungen geglaubte Saite in mir zum schwingen. Eine Saite, welche riss als Sean ging und mich meinem Schicksal überließ. Nun aber klang sie wieder, und sie spielte eine neue, mir fremde Melodie.
„Warum? Aus welchem Grund möchtet Ihr die Unsterblichkeit kosten? Ihr seid so schön und jung. Es gibt so viele Dinge zu erleben. Die Zeit hält einen Schrecken bereit, den Ihr unmöglich abschätzen könnt. Ihr solltet vor mir fliehen, statt Euch mir anzubieten."
Ihre Hand berührte meine Wange. Selbst die Kälte meiner Haut konnte sie nicht schrecken. Ihre Wärme hingegen entfachte ein süßes Feuer auf meiner Wange.
„Das Leben hält nichts mehr für mich bereit. Ich liebe Euch, Maria-Emanuela. Ich liebe Euch, seit ich Euer Tagebuch fand und die Worte voll Schmerz und Verzweiflung las. Wir sind uns so ähnlich. Hungrig nach dem Leben, und doch rückt es in unerreichbare Ferne. Für Euch, weil ihr den Kuss erhieltet. Für mich, weil mich eine Krankheit hinraffen wird. Mit dem Kuss schenkt Ihr mir nicht nur Heilung, sondern auch eine Erwiderung meiner Liebe. Euch schenkt Ihr eine Gefährtin. An Eurer Seite durch all die einsamen Nächte, die vor Euch liegen."
Noch immer stand sie vor mir. Nackt, verletzlich und voll sanfter Hingabe. Ihre Liebe – kein Lippenbekenntnis. Sie empfand, was sie aussprach. Und sie wusste, was sie mit bot.
Eine Gefährtin. Niemals wieder alleine die Burg oder die nahe Umgebung durchstreifen. Keine einsamen Nächte mehr und ein Teilen von Gedanken und Gefühlen. Wie süß die Lockung, wie wohlig die Vorstellung.
Vorsichtig, als könne ich diesen feinen Körper zerstören, küsste ich ihre vollen Lippen. Sie schmeckte süß wie Honig auf frischem Brot. Und sie weckte flammende Begierde in mir.
„Wie ist Euer Name?"
Meine Stimme hatte sich in ein heiseres Flüstern verwandelt, während ich sie packte und zu ihrem Bett trug.
„Elisabeth", erwiderte sie gleichfalls flüsternd und bog sich etwas, als sie auf die Kissen sank. Ihr Brustkorb wölbte sich mir entgegen, lockte mit den weißen Hügeln.
Erregung hielt mich umfangen. Mit meiner Zunge begann ich, ihre Brüste zu liebkosen. Meine Hände strichen über ihre Haut, kratzten sie leicht. Blut drang aus den Kratzern hervor, wurde von mir gierig aufgesogen. Elisabeth wandte sich, seufzte und schloss die Augen, um jede Sekunde zu genießen. Ihre Haut schmeckte salzig. Nach Schweiß, der frisch aus ihren Poren drang und nach der Frische eines Bades. Noch immer liebkoste ich ihre Brüste, wanderte dann jedoch tiefer und umspielte ihren kleinen, mit einem Stein verzierten Nabel. Gleichzeitig entledigte ich mich meines Kleides, wollte ihren warmen Körper auf der Kühle meiner eigenen Haut spüren.
Ekstase entbrannte, als ich mit meiner Zunge ihr Intimstes kostete, den herben und zutiefst weiblichen Geschmack in mich aufnahm. Sie war erfahren in der Liebe, presste ihr Gesicht zwischen meine Schenkel und gab zurück, was ich ihr schenkte. Unsere Körper rieben sich aneinander, Finger erforschten jeden Millimeter unserer Haut.
Küssend streichelten wir uns zu einem ersten, gemeinsamen Höhepunkt. Auf dem Gipfel der Lust, als die Wellen der Leidenschaft über uns zusammenschlugen, schenkte ich ihr den Kuss der Vampire. Meine Zähne bohrten sich in ihren Hals, trafen die Schlagader und ließen den heißen, frischen Saft ihrer Jugend in meinen Mund fließen.
Der schmerz katapultierte sie über die Grenze. Ihre Finger rissen Wunden in meine Haut, ließen auch mich erschauern.
Sie starb in meinen Armen mit jedem Tropfen Blut, welches aus ihrem Körper rann. Noch immer genoss sie die Lust, wühlten sich ihre Hände durch meine Haare.
Erst als ihre Bewegungen langsamer, schwerfälliger wurden, endete ihr Rausch. Die Dunkelheit des Todes rückte näher, griff nach ihr. Eine lockende Schwärze. Ihr Geist streckte sich ihr entgegen und explodierte in einem finalen Lichtbogen. All ihre Gedanken, ihre Ängste, Freuden und Gefühle übertrugen sich auf mich. Wissen um die neue Zeit, das Begreifen der Gesetzmäßigkeiten und Regeln dort draußen vor der Burg flossen in mein Unterbewusstsein, wurden von meinem Geist begierig aufgesogen. Ich lernte. So viele neue Dinge, so viele wunder, welche mir bisher verschlossen geblieben waren.
All die Opfer zuvor. Begleitet in den Tod aber niemals darüber hinaus. Sie hätten mir zeigen können, was sich außerhalb des Gemäuers tat. So viele Chancen – vertan.
Plötzlich kam das Erahnen des eigentlichen Sinns der Unsterblichkeit. Vergangenes lag zurück und konnte nicht mehr rückgängig gemacht werden. Aber so unendlich viele Chancen taten sich auf, das Leben und meine Existenz, die Welt und ihre Wunder neu zu begreifen. Gemeinsam mit Elisabeth.
Längst blieb ihre Wunde am Hals trocken, hatte ich jeden Blutstropfen aus ihrem Körper gesaugt, genossen. Doch noch immer hielt ich sie in meinen Armen, schaute in die entspannten Züge. Anders als Sean wollte ich da sein, wenn sie erwachte. Sie hatte einen weiten Weg zu gehen. In dieser Nacht und in allen, die noch folgen sollten. Viele. Sehr viele aber niemals zu viele. Sie hatte mir mehr geschenkt als eine Gefährtin. Sie hatte mir eine neue Existenz geschenkt. Ich war nicht länger die Vampirin, welche mit ihrem Schicksal haderte. Aus mir war ein neues Wesen geworden, begierig auf jede Nacht. Von nun bis zum Ende aller Tage. Von Ewigkeit zu Ewigkeit.

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