„Schenkst du mir noch Wein nach, bitte?“, lächelnd hältst du mir dein Weinglas entgegen. Wie könnte ich dir je einen Wunsch unerfüllt lassen?! Es ist bereits unsere zweite Flasche Riesling, die wir nach einem ausgedehnten Wellnesstag in unserer Suite im Hotel „Meeresrauschen“ genießen. Gemütlich räkelst du dich auf dieser wahnsinnig bequemen Couch.
„Na, Süße, viel brauchst du aber nicht mehr, wie mir scheint“, ziehe ich dich auf, doch mir gefallen dein glasiger Blick und das freche Schmunzeln um deine Mundwinkel.
„Es hängt ganz davon ab, wofür ich nicht mehr viel brauche“, hauchst du mir ins Ohr, während du dich rittlings auf meinen Schoß setzt.
Schon den ganzen Tag über hatte ich lüsterne Gedanken. Dich die ganze Zeit nackt in der Sauna liegen zu sehen und die intensive Paarmassage später … mein Kopfkino lief auf Hochtouren, sodass ich mich jetzt nicht mehr zusammenreißen kann. Lasziv bewegst du dein Becken und reibst dich an meinem Schwanz, der bereits zu seiner vollen Größe und Härte herangewachsen ist.
„Wir sollten die Vorhänge zuziehen“, flüsterst du dicht an meinem Ohr.
„Nein, lass’ doch“, flüstere ich zurück und schaue dir tief in die Augen. Du drehst deinen Kopf in Richtung des großen Fensters. Die Dämmerung hat bereits eingesetzt, doch die Fenster des Gebäudes auf der gegenüberliegenden Seite, welches größtenteils aus Büros aber auch aus (Ferien?)Wohnungen besteht, liegen noch im Dunkeln, kein einziger Raum wird von Licht erhellt. Unsere Suite wird von romantischem Kerzenschein beleuchtet.
„Ich weiß nicht.“ Doch das Blitzen in deinen Augen verrät, dass es dir nicht so unangenehm ist, wie du mir glauben machen willst.
„Entspann dich.“ Lächelnd sehe ich an dir vorbei und nehme in dem Moment tatsächlich auf der anderen Straßenseite eine Bewegung hinter einer Gardine wahr.
Der Gedanke, dass uns jemand zusieht, macht mich noch geiler.
Vor dem Fenster
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