Es wird der Tag kommen, an dem ich deinen nackten Popo versohle…“
Anne schwor sich, dass dies kein leeres Versprechen bleiben sollte. Manuela ahnte jedoch nichts davon, als sie sich erneut aufs Rad schwang. Sie trat eifrig in die Pedale, um auf Touren zu kommen.
Während Manuela frohgemut ihren Einkauf nachhause brachte, telefonierte ihre Mutter mit Hedwig Reiser. Manus Mama interessierte sich nicht nur für die schulischen Fortschritte ihrer Tochter, sondern auch dafür, ob Manuelas Betragen den Ansprüchen des Internats genügte. Hedwig konnte sich gut vorstellen, dass Frau Hansen Probleme mit ihrem wilden Mädchen hatte. So entschloss Hedwig sich, einen zarten Vorstoß zu wagen, indem sie auf gewisse Erziehungsmethoden anspielte.
„Frau Hansen, sie kennen ja noch selbst die gängigen Strafen, die es früher im Schulalltag zuhauf gab.
Nun setzen wir auf Schloss Ruteberg vermehrt auf modernere Formen der Pädagogik, aber Manuela und zwei andere Schülerinnen zwangen uns dazu, erneut eine dieser alten Strafen bei ihnen anzuwenden.“ Frau Hansen war sehr neugierig, was diese Bestrafung betraf. Hedwig erzählte ihr also von den Rohrstockhieben, die ihre Tochter auf das nackte Gesäß erhalten hatte. Frau Hansen klang nicht schockiert, als sie daraufhin antwortete: „Das tut Manuela gewiss gut! Ich habe schon oft überlegt, ob ich sie nicht einmal übers Knie legen sollte? Sie können mir da doch sicher einen Rat geben?“ Hedwig lächelte, während sie in die Muschel des Telefonhörers sprach: „Manuela ist ein kluges Mädchen, das aber wie die meisten ihres Alters eine gewisse Führung braucht. Besuchen sie Manuela doch an einem der nächsten Wochenenden. Verbringe sie mit ihr einen schönen Mutter-Tochter Tag. Wenn Manuela gewisse Allüren zeigt, werden sie eine Verwarnung aussprechen. Sollte sie dann immer noch widerspenstig sein, müssen sie sich an dieses Gespräch erinnern. Frau Hansen, dann gibt es kein Zurück mehr!
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