Voyeurin

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Andreas

Diese Geschichte begab sich im Frühjahr 1928. Colette ging im nahen Stadtwald spazieren, um die erblühende Natur zu genießen. Die junge Frau liebte dieses besondere, prickelnde Gefühl, das die zarten Sonnenstrahlen auf ihre blasse Haut zauberten. Colette lauschte gerne dem fröhlichen Pfeifen der Vogelmännchen, die sich gegenseitig zu übertrumpfen suchten. Wie sie sich anstrengten, das begehrte Weibchen durch einen besonderen Tanz zu umgarnen, damit sie es letztlich für den gemeinsamen Nestbau gewinnen konnten. Es gab auch einen eifrigen Specht zu hören, dessen Schnabel einen alten Baum bearbeitete, um ihn seinem Stamm ein neues Quartier zu finden. In dieses naturbelassene Idyll drang ein untypisches, klatschendes Geräusch. Colette hörte genauer hin.
Es schien, als wären da Schreie, die zweifellos aus einem weiblichen Mund drangen. Colette machte sich zu dem Ursprungsort dieser Geräuschquelle auf. Vielleicht brauchte diese Dame ja Hilfe? Colette schlich sich vorsichtig heran, um sich dann hinter einem mächtigen Eichenstamm zu verstecken. Was sie nun sah, übertraf ihre kühnsten Erwartungen meilenweit. Colette sah einen Herrn, der eine jüngere Frau übers Knie zwang, um ihr so die Sitzfläche zu versohlen. Allein dieser Umstand wäre schon schockierend gewesen, aber es sollte–aus Colettes Blickwinkel heraus –, noch viel spannender werden. Während der ca. 50-jährige Herr angemessen mit Anzug, Krawatte und Hut seiner aufregenden Tätigkeit nachging, bot die um einiges jüngere Dame ungewollte, rückseitige Einblicke. Der Mann hatte nicht nur ihr teures Kleid gelüftet, sondern ihr auch das feine Höschen geraubt. Nun verstand Colette auch, weshalb es so laut patschte. , schoss es der scheuen Colette durch den Kopf. Einerseits empörte sie dieses rüde Vorgehen, dann aber erregte es sie auch auf eigenartige Weise. Colettes Unterleib geriet in Rage, was sie irritierte.
Sie konnte ihren Blick nicht mehr abwenden. Colette sog das Geschehen in sich auf, das sie immer mehr faszinierte. Sie entdeckte die Handtasche der Dame, die achtlos auf dem Waldboden lag.

Das nackte Hinterteil leuchtete schon bedenklich, aber der Herr gab noch keine Ruhe. Colette verschlang jede Windung des zuckenden Körperteils, stellte sich dabei vor, dass ihr Ähnliches widerfuhr. Colette dachte an ihre Jugend, als sie auf jene Weise gestraft wurde. Damals war sie ein junges Mädchen von 17 Jahren, wobei diese Frau bereits Ende Zwanzig zu sein schien. Wie würde sie sich wohl schämen, wenn sie wüsste, dass Colette bei ihrer Demütigung zusah! Wobei sich Colette fragte, ob es wirklich eine Beschämung war, die diese Dame erfuhr. Glitzerte es nicht zwischen ihren strampelnden Beinen, oder bildete sie es sich ein? Colettes Finger glitten zu ihrem Schoß. Sie musste achtgeben, nicht zu keuchen, damit sie womöglich noch entdeckt wurde. Colette spitzte die Ohren:
„Du Luder, ich habe dich oft genug verwarnt! Du hast wieder mit Jean geflirtet, obwohl ich dich bat, es seinzulassen. Na warte, Louise, dafür will ich dir den Hintern aushauen, bis du wieder weißt, was sich gehört!“ Colette gefiel dieser schroffe Umgangston. Es lag ein Zauber in dieser dunklen Männerstimme, der ihr Döschen feucht werden ließ. Colettes Hand schob den Rock hinauf. Der rote Popo, die auf ihn klatschende Hand des Mannes: das zusammen ergab eine brisante Mischung. Colettes Finger glitten in ihre Pantalons, während die linke Hand ihren Rock oben hielt. Colette konnte nicht anders, als sich ausgiebig zu fingern. Sie verbiss sich ein Stöhnen, als Louises Spalte aufblitzte. Mittlerweile war ihr Hintern wohl genügend bestraft worden, da sie der Herr nun streichelte. Die hübsche Louise spreizte auch sogleich die Schenkel, damit er ihr Gutes tun konnte.
Es schien für Colette in diesem Augenblick nichts Schöneres zu geben, als die Männerhand auf Louises Feuerpopo agieren zu sehen. Sie rieb ihre Spalte, während der Fremde Louises Schamlippen teilte. Der gutaussehende Herr verwöhnte Louise, wie er sie vorher gestraft hatte. Colette kam es vor, als folgten die Liebenden einem Drehbuch, das den strengen Povoll beinhaltete. Gefiel es der jungen Frau, wenn sie gehauen wurde? Colette knurrte, da es ihr ja genauso erging. Zu ihrem Glück war das Paar zu beschäftigt, um nach ihr zu schauen. Colette war ja selbst kurz vor der Krise, die sich im Zusammenziehen ihrer Beckenmuskulatur ankündigte. Colette hätte so gerne laut geschrien, aber das musste sie sich versagen! Es fiel ihr schwer, da die Frau den Gürtel seiner Hose löste. Colette war keine Jungfrau mehr, aber solch einen mächtigen Schweif sah sie noch nie! Der Fünfzigjährige besaß einen ganz leicht geschwungenen Penis, der sich in Louises Hand stolz aufrichtete. Er füllte ihre kleine Faust vollständig aus, bot einen bezaubernden Anblick. Die Frauenhand glitt den adrigen Schaft entlang, wobei sich die Vorhaut über der Eichel zurückschieben ließ. Solche Schwänze liebte Colette!
In den 20ern konnte eine junge, lebenshungrige Frau auch in einem Pariser Vorort so manches Liebesabenteuer bestehen. Colette erinnerte sich an das Tagebuch ihrer Großmutter, das sie nach deren Ableben in einer staubigen Kiste entdeckt hatte. Die Freude an der Liebe schien wohl vererblich, da auch ihre Oma sich gerne und oft vergnügte. Colette dachte an die Passage, die sie am meisten erregte. Ihre Großmutter schilderte darin wortgewandt, wie sie von einem Galan übers Knie gelegt wurde. Nun hatte Colette so eine Aktion leibhaftig gesehen, was sie dem Pärchen verdankte.

Die Frau namens Louise begab sich in die Position einer rolligen Katze. Colettes Finger umschmeichelten ihr Kätzchen, während der Mann Louises Öffnung weitete. Er wollte sie wohl von hinten nehmen, da er Louise an den Hüften packte. Keine gestellte Inszenierung konnte diese Vereinigung übertreffen. Colette kannte die pornographischen Postkarten, die es allerorten in Paris zu kaufen gab. Man sah den Bildern meist an, dass es sich um gestellten Sex handelte, während dies hier der Wahrheit entsprach. Der Mann knallte seinen Bauch gegen Louises runde Arschbacken, während sich Colette ihrem Fingerspiel hingab. Ihr gefiel diese intensive Vereinigung, die sich mitten im schattigen Wald abspielte. Louises geröteter Hintern ragte in die Höhe, da sie sich nun auf die Unterarme stützte. Die vornehme Dame kniete auf dem Waldboden, ignorierte dabei den Zustand ihrer Seidenstrümpfe. Louise reckte ihrem Galan den Popo entgegen, dessen Dunkelröte er selbst verursacht hatte. Colette streichelte sich immer schneller, bis sie es kommen spürte. Ihre Zähne vergruben sich in ihren Handrücken, während sich der unbekannte Herr in Louises Spältchen entlud.
Colette hatte genug gesehen. Rasch richtete sie ihre derangierte Kleidung, um sich davonzuschleichen. Die junge Frau warf noch einen letzten, faszinierten Blick auf Louises schimmernde Kehrseite. Colette seufzte, als sie von dannen ging. Sie dachte an Pierre, ihren Verlobten. Colette wusste nun, was sie haben wollte. Pierre sollte sich wundern, wie unartig sie sein konnte! Colette strich sich über den hübsch gerundeten Po, der sich so sehr nach kräftigen Hieben sehnte. Sie beeilte sich, schnell nachhause zu kommen. Heute Abend würde Pierre auf Besuch kommen. Colette wollte ihm von ihrem Erlebnis berichten. Sie hoffte inständig, dass ihr Geliebter die richtigen Schlüsse daraus zog. Wenn nicht, konnte sie ihm ja auf die Sprünge helfen. Colette lächelte verschmitzt, als sie einige frische Birkenreiser einsammelte. Die junge Frau band sie zu einer provisorischen Rute zusammen. Dann ließ sie das Zuchtinstrument durch die Luft sausen. Colette wirkte zufrieden, als sie die Birkenrute nachhause trug. Sie würde sie verschönern, indem sie die Birkenreiser mit einer roten Schleife schmücken wollte. Wenn Colette sie mit einem Knicks an Pierre übergab, hatte sie die Weichen in die rechte Richtung gestellt. Colette grinste bei dem Gedanken.
Ihr Ärschchen kribbelte, als sie sich die Details vorstellte. Pierre hatte ihr schon des Öfteren Hiebe angedroht, wenn sie sich allzu übermütig gab. Colette wusste, dass es diesmal endlich etwas setzen würde. Sie freute sich darauf, wie ein kleines Mädchen auf Weihnachten. Colette lächelte vergnügt.

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