Wachtraum im Hotel Lucrecia

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Wachtraum im Hotel Lucrecia

Wachtraum im Hotel Lucrecia

Sabrina Loos

„Völlig ausgeschlossen. Michel ist in Irland. Wie sollte er denn hierhergekommen sein?“
Was sollte ich tun? Sollte ich es ihm sagen? Schließlich waren die beiden Erzfeinde. Sollte ich ihm gegenüber erwähnen, dass der Mann, den er verabscheut, wie keinen Zweiten, im Zimmer nebenan wohnt? Vermutlich würde er mir kein Wort glauben. Vielleicht hatte ich tatsächlich geträumt. So was gibt es. Einen Wachtraum. Wenn man sich etwas sehr wünschte, spielt einem die Fantasie schon mal einen Streich. Resigniert gab ich mich geschlagen. Ich krabbelte auf alle Viere und drehte Bernard meinen Arsch zu.
Als er meine einladende rosa Fotze sah, konnte er sich nicht länger beherrschen. Er stimulierte sich ein bisschen, bis sein Ding wieder einsatzbereit war. Dann drang er in mich ein. Er fickte los, als wäre er ein Kaninchen, wie beim letzten Mal. Bloß, dass es in dieser Stellung viel angenehmer war. Ich ließ ihn einfach machen und wartete darauf, dass es ihm kam. Ich selbst wollte mich nicht verausgaben. Wer weiß, was der Tag noch brachte. Ich dachte an Jean-Pierres wunderschönen Schwanz und konzentrierte mich darauf, nicht zu kommen.
Gar nicht so einfach. Puh! Bernard gab sich wirklich Mühe. Diesmal wollte er mich unbedingt zur Strecke bringen.
„Komm! Los! Komm schon!“, feuerte er mich an. Ich stöhnte ihm was vor, um ihn bei Laune zu halten.
„Ja! Fick mich! Fick mich! Fick mich durch!“
Tatsächlich. Es funktionierte. Er rammelte wie besinnungslos und röhrte wie ein Hirsch. Er zuckte noch ein paar Mal, dann hatte er sein Pulver verschossen. Er zog ihn raus und verschwand im Bad. Ich hörte die Dusche rauschen.
Wie beim letzten Mal zog er sich sofort an. Er öffnete sein Portemonnaies und legte mir hundert Euro hin.

Puh… die kleine Claudette hat einen ziemlichen Sprung in der Schüssel, findet ihr nicht auch? Egal, sie erlebt ´ne Menge saftige Geschichten. Diese hier ist aus „Verführt 1-12“. Gibt es, genau wie den Nachfolgeband „Blinde Gier“ für 0,99 €

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