Während sich das Fräulein mittlerweile à la toter Mann durch das tiefschwarze Wasser treiben lässt und zwei Apfelbrüste sich den Sternen entgegenrecken, baut der Mann gewissenhaft seine Abendbelohnung zusammen. Hinter ihm raschelt es. „Mensch Alter, was sitzt Du denn so allein hier rum?“ Sven haut ihm mit seiner Pranke eine ordentliche Begrüßung auf die Schulter. „Bin nicht allein, schau mal geradeaus.“ Sven kneift ein wenig die Augen zusammen. „Scheiße, ja, na Glückwunsch! Und dann willste Deinen Lenden so was antun?“ Sven schielt auf papierene Kunstwerk. Martin hat sich mit dem Teilen schon abgefunden. „Ich hab Zeit. Wird eine lange Nacht.“
„Jaaa, Alter, aber nicht hier... Laß mal ziehen. Hier zelten mindestens 30 Leute...“
„Scheiße.“
„Na nee, gutes Wetter. Versuch es vorm Wald. Oben auf der Schafheide habt Ihr nen guten Ausblick.“
In diesem Moment taucht auch die Nixe Trietze am Ufer auf. „Mensch Leute, nirgendwo ist man allein... Kommt rein, Männer, es ist großartig!“
Sven winkt ab. „Sind grad total breit. Komm raus und laß unsere Pupillen wachsen...“
Trietze lacht. „Schätzchen, Du hast hier kein Stimmrecht.“ Graziös entsteigt sie dem See und schüttelt den Wuschelkopf, auf dass die beiden Faulpelze auch etwas vom Bad mitbekommen.
Für Martin sprüht seine Aphrodite Funken. Naß und nackt sitzt sie auf seinem Schoß, mit Rehblick und Biß auf die schöne Unterlippe. „Großer, wo ist der Sekt? Schwimmen macht durstig.“ Dies ist kein Betteln. Und sie kann das umwerfend.
Martin macht ein ahnungsloses Gesicht, während er ihre durch das kalte Wasser zusammengeschrumpelten Nippel zwirbelt. „Weiß nicht. Kann mich gerade nicht konzentrieren.“ Die Grazie schnurrt. Gurrt ihm ein „Fester!“ ins Ohr. Sven leidet. „Oh Leute, bitte, laß mich mitmachen...“ Trietze schüttelt den Kopf. „Nichts da. Du hast mir mal zu Schulzeiten meine Tasche aus dem dritten Stock geworfen.“ „Das ist elend lang her...“ „Ja, elend ist das richtige Wort dafür...“
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