Trietze zieht ungeduldig an seinem Gürtel herum, während sich ihre Zähne in Martins Hals graben. Weibliches Multitaskingvermögen. „Ach verdammt, hilf mir, zieh die Hose aus!“ Sie lacht. „Oder ich matze Dich langsam voll...“ Die Schöne ist ungeduldig. Ihr wird geholfen. Mit der einen Hand fährt ihr der Held in den Schritt und hebt sie an, mit der anderen zieht er den Gürtel und wuselt sich ein wenig ungekonnt aus den Beinkleidern heraus. Seine Hand an ihrer Pflaume fühlt sich recht angesabbert an, das Reh ist heiß und brunftig. Martins Mast steht wie eine Eins. Funktioniert also noch alles, sehr schön. Langsam spießt er seine Beute auf und weidet sich an den wenig wehrhaften Uhhhs und Ahhhs des quirligen Mädchens.
Grelles Scheinwerferlicht kämpft sich durch die mittlerweile beschlagenen Scheiben. Es klopft eindringlich. Mit einem leichten Sssst lässt unsere heiße Ricke das Fenster herunter. Dem Polizisten steht der Triumph ins Gesicht geschrieben.
„Guten Abend, Verkehrskontrolle. Zeigen Sie Ihre Papiere und ziehen Sie sich erst mal an!“
Trietze lacht. „Sie sollten verschwinden, bevor ich nach Ihrem Namen frage. Sie haben hier überhaupt keine Befugnisse!“
Das Gegenüber ist gnadenlos. „Junge Frau, ziehen Sie sich an, das ist hier ein Verstoß gegen § 183a, Erregung eines öffentlichen Ärgernisses. Ausweis und Fahrzeugpapiere bitte raussuchen. Haben Sie getrunken?“
Martin kann sich gerade nicht entscheiden, ob seine Latte sich wegen des zu erwartenden Ärgers so langsam verkrümeln oder ob er diese Situation nicht einfach nur in die Kategorie ‚große Klasse’ einsortieren soll. Bei jedem empörten Einatmen seiner Begleiterin schließt sich ihr Muskel um sein Goldstück. „Dies ist ein Privatgrundstück, Sie sollten doch Schilder lesen können. Verschwinden Sie hier oder ich zeige Sie an! Paragraph 118, Belästigung der Allgemeinheit und Paragraph 123, Hausfriedensbruch. Und jetzt hätte ich gern noch Ihren Namen...“
Eine kleine Weile und ein kurzes, konspiratives Gespräch später herrscht nur noch Nacht um die beiden. Trietze kichert. „Sowas lernt man auf Studentenfeiern.“ „Du bist ein kleines Biest, meine Schöne.“ Mit ein wenig Kraft hat er Trietze ins weiche Gras unter sich manövriert. Diese Beute hier wird er nicht mehr gehen lassen. Feldforschung ist angesagt. Martin findet es immer wieder erstaunlich, wie intensiv man sich mit der Blüte einer Frau beschäftigen kann. Und dass auch die guterzogene Jungakademikerin unter ihm irgendwann mit saftigen Ausdrücken um das Durchpflügen ihrer Furche bettelt. Gute Handwerksqualität, das wusste er von seinem Großvater, gelingt nur mit Geduld und Spucke. Und zum Wild zähmen braucht man das auch.
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