begrüßte die Langbeinige ihren geduldigen Bewunderer und drückte ihm einen geräuschvollen Kuss auf die Stirn.
Er hatte wirklich einen guten Tisch ausgewählt. Im Schatten eines Sonnenschirms, dazu am Rande der Hecke.
„Ich bin schon ein Weilchen hier und habe dreimal den Platz gewechselt. Es sollte doch alles passen. Habe mich seit Tagen auf unser Treffen gefreut“, ... gestand Reiner, während er ihr den Stuhl hervorzog und ihr gentlemanlike Platz anbot. 'Wie angenehm sie doch duftete' ... ging es ihm noch durch den Kopf, während sich sein beiläufiger Blick vom Knöchel bis zur Strumpfborte hinauf tastete. Da erschien auch schon der italienische Kellner, der offensichtlich auch einen guten Blick für lange Beine hatte. Einen unverschämt direkten Blick. Evelyn machte das an. 'Konkurrenz belebt das Geschäft', ... dachte sie bei sich. Zwischen ihren inzwischen geschlossenen Schenkeln regte sich etwas.
Sie wählte den Bananenbecher, Reiner entschied sich für Amarena-Kirsch. Zum Beweis ihrer Zuneigung, knöpfte Evelyn ihre Jacke erst auf, als der Kellner verschwunden war. Denn ihre Amarenakirschen, standen inzwischen steinhart im engen Top. Auch bei Reiner stellte sich etwas auf, als sein Gegenüber dann auch noch die Arme ins Genick nahm, um ihm einen besseren Blick zu verschaffen. Erst hatte sie ihn an der langen Leine gehalten. Jetzt zog sie plötzlich alle Register. Als der freche Kellner das Eis brachte, rieb sie ihr Knie bereits gegen Reiners Schenkel. Die Servierkraft, war jetzt völlige Nebensache, ... was Reiner mehr als begrüßte. Inzwischen hatte seine rechte Hand die Strumpfgrenze überschritten und tastete sich über heiße, zarte Schenkelhaut voran. Evelyn knabberte inzwischen versonnen an seinem Ohrläppchen. Und ihr Atem war so heiß, dass Reiner glatt das Eis vergaß ...
Waldspaziergang mit Evelyn
5 5-9 Minuten 0 Kommentare
Waldspaziergang mit Evelyn
Zugriffe gesamt: 526
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.