Die Wanderung

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Die Wanderung

Die Wanderung

Anita Isiris

Setzte er eine wertvolle Freundschaft aufs Spiel? Zu solch moralischen Gedanken war es aber zu spät. Seb fickte Gaby, als wäre er der Teufel – bis das Bett unter ihnen nachgab und die Matratze durchhing. Gaby war besinnungslos vor Lust und umschloss Seb mit ihren Schenkeln, damit er noch tiefer in sie eindringen konnte. Erst nach Minuten war den beiden klar, dass sie beobachtet wurden. Maria sass mit wirrem Haar und offenem Mund am Bettrand; Udo rieb sich ungläubig die Augen. Dann grinste er breit. Als handle es sich um ein Fussballspiel, begann er die Szene mit halblauter, heiserer Stimme zu kommentieren. "Ja, Gaby, zeig’s ihm! Gib ihm Deine Möse! Ooch, Seb, besorg’s meiner Frau! Mach sie fertig!!" Maria war deutlich weniger vulgär. Mit einem fragenden Lächeln wandte sie sich Udo zu. Dieser empfing das Signal der vollbusigen Kalabrierin und zog sie zu sich auf sein Bett. Oh, wie diese Brüste sich anfühlten! Maria war katholisch und bis zu jenem Abend bestimmt treu gewesen. Das war sie in gewissem Sinne noch immer – ihr Ehemann war ja anwesend. Der Papst hätte Freude gehabt. Untenrum war Maria nackt. Udos neckische Micky Maus-Unterhose blieb auch nicht lange da, wo sie grad eben noch war. Wie ein grüner Blitz flog sie durchs kleine Zimmer. Heirassa, war das eine Feier! Udo liess sich Zeit mit Maria und drang nicht sofort in sie ein, um beiderseits die Vorfreude zu steigern. Er war ein rücksichtsvoller Mann. Der Anblick seiner stöhnenden Partnerin erregte ihn aufs Höchste. "Donnerwetter", sagte er, "donnerwetter! Diese Gaby aber auch!" In der Tat erwies sie sich als wahre Liebeskünstlerin und setzte sich gekonnt auf Seb. In ihrer Körperfülle wirkte sie eindrücklich; Sebs rhythmische Bewegungen versetzten sie in Ekstase, ihr Haar wirbelte umher. Genüsslich griff Udo in Marias buschiges, tiefschwarzes Schamhaar und ertastete ihre Spalte.

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