Kris schien aber auch schon besänftig.
„Weißt Du was? Sabbel nicht, wasch Dich einfach!“ Sie wies auf das Waschbecken in meinem Abteil.
„Ich habe mich schon frisch gemacht.“
„Du kleines, kleines Flittchen, …. bekommst immer alles was du willst, oder?“
„Ich denke schon“. Sie grinste mich schelmisch an.
Natürlich wusch ich mich in Windeseile. Allein dafür liebte ich den Zug. Immer elektrischen Strom und während der Fahrt permanent warmes Wasser und Heizung. Wenn der Zug stand gab es allerdings nur morgens und abends für jeweils 1 Stunde Warmwasser, da man für diesen Luxus nicht ständig eine der beiden Loks laufen lassen konnte.
Nach dem Waschen setzte ich mich aufs Bett und schaute Kris erwartungsvoll an. Die hatte sich inzwischen komplett entkleidet, frauentypisch alle Kleidungstücke säuberlich gefaltet über die Lehne meines einzigen Stuhles gehängt. Ihr süßer kleiner weißer Spitzenslip kontrastierte ganz wunderbar zum schwarzen Overall.
Mein Blick wanderte einmal mehr an diesem makellosen Körper einer jungen Frau entlang. Von den Füßen bis zu ihrem Gesicht, das von ihren wunderbaren Haaren eingerahmt wurde. Dann glitt mein Blick wieder abwärts, verweilte ein zweites Mal auf ihren Titten, die sich doch so unterschieden von den spitzen Brüstchens Lindas, ok den jetzt etwas angeschwollen milchgebenden spitzen Brüsten von Linda. Endlich starrte ich auf Kris‘ Dreieck, das ja nun mal in Kopfhöhe vor mir lag. ‚Memo an mich‘, dachte ich, ‚Rasierklingen schenken.‘
„Was ist, was schaust Du so auf meinen Bären, gefällt er dir?“ machte sich Kris lustig.
„Ich habe schon bärigere gesehen“, was immer das bedeuten mochte.
Behutsam setzte Kris sich – mir zugewandt - auf meinen Schoß.
Ich spürte förmlich ihre Erregung. Sie drückte ihren Schoß auf meine Erektion und ließ behutsam ihr Becken auf meinem Glied wippen. Kein schlechter Re-Start fand ich, machte aber keine Anstalten einzulochen.
Kris genoss es sichtlich, sich an dem liegenden Knüppel unter ihrem Geschlecht zu reiben und heizte mit lasziven Beckenbewegungen die Situation noch an. Ich zog sie näher an mich. Ich küsste sie nicht, ich liebkoste sie nicht, ich drückte sie nur hart und hungrig nach Nähe an mich. Ich spürte, wie sich ihren harten Nippel in die Haut meines Oberkörpers bohrten.
Ich war so froh, dass sie mir mit ihrer Finte nur eine kleine Lektion erteilt hatte.
Sie zog mein Gesicht zu sich, küsste mich sanft auf die Lippen und jagte mir dann plötzlich und völlig unerwartet ihre Zunge in den Mund - hart und fordernd. Außerdem drückte sie ihr Becken hart auf mein mindestens genauso hungriges Geschlecht. Aber ich war immer noch nicht eingedrungen. Ich wollte diesen Moment noch ein bisschen herauszögern. Sollte sie doch auch leiden!
Sie rückte etwas zurück und präsentierte ihr nasses und feuchtes Geschlecht.
„Was ist?“, fauchte sie, „soll ich ohne dich anfangen? Ist das deine Retourkutsche?“
„Ach Kris, wenn du wüsstest, wie ich seit heute Morgen gelitten habe! … Und jetzt: Frieden?“
Mein pochendes, zuckendes Glied drängte sich in ihre mädchenhafte Enge.
„Ja, Frieden“, stöhnte sie und nahm mich in voller Länge auf.
*******
Am nächsten Tag, gegen Mittag, suchte ich Kris in der Sanitätstube, aber da war sie nicht. Dann vielleicht in ihrem Quartier, zwei Türen weiter. Ich klopfte. Emma machte die Tür auf und grinste, ein kleines bisschen zu anzüglich, würde ich sagen.
„Du suchst sicher Kris, die ist doch noch in der Schule.“
Ich stotterte: „E ... egal, gib ... gib ihr das einfach.“ Dann drückte ich Emma einen Rasierer und eine Packung Rasierklingen in die Hand, worauf sie noch anzüglicher grinste.
War ich einer Illusion hinterhergelaufen?
Nach dem großen Sterben – Die Bruderschaft
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