Was aus einer Affäre werden kann

Die Folgen einer Affäre - Teil 1

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Was aus einer Affäre werden kann

Was aus einer Affäre werden kann

Alnonymus

“ Schließlich beendet sie ihr Tun, richtet ihren Oberkörper auf, und räkelt sich erst einmal genüsslich.

Gleichzeitig rutscht Robert ein kleines Stück zurück zur Seite. Silvia schaut von einem zum anderen: „Ich glaube, ich sollte erst einmal kurz ins Bad, mir die kleine Sauerei hier abwaschen. … Außerdem läuft meine Muschi gerade aus.“ Ohne unsere Reaktion abzuwarten, entschwindet unsere Gespielin. „Na, dann hol’ ich uns erst mal was zum Anstoßen“, wende ich mich an Robert. „Gute Idee“, meint er nur, während er sich entspannt zurücksinken lässt. Kaum bin ich mit dem Sekt wieder da und habe eingeschenkt, schwebt auch Silvia wieder ins Zimmer, natürlich noch so nackt, wie sie uns verlassen hat. Ganz selbstverständlich setzt sie sich zwischen unseren Gast und mich.

„Auf unsere geile Nummer“, hebt Silvia das Glas, als wir alle versorgt sind. „Auf euch“, antwortet Robert, „ihr seid echt verrückt, … nein, das Ganze hier ist echt verrückt. … Wenn mir das gestern jemand gesagt hätte, hätte ich ihm den Vogel gezeigt.“ „Und offen gesagt“, kommt es hinterher, „hatte ich vorhin noch die Befürchtung, dass ich keinen hochbekomme, wenn mir jemand beim Vögeln zusieht, zumal noch der Ehemann, aber …“
„… aber es hat dir scheinbar einen Extrakick gegeben. Du hast mich ganz schön rangenommen“, beendet meine Frau lächelnd seinen Satz. Unser Gast zuckt nur breit grinsend mit den Schultern. „Ich hätte auch nie gedacht, dass es mich so scharf macht, wenn mein eigener Ehemann mir beim Fremdvögeln zusieht, und mich sogar noch dabei berührt“, stellt Silvia fest, „echt verrückt, schließlich war es nur so ein spinnerter Gedanke, aber die Wirklichkeit war tatsächlich noch besser.“

Silvia und Robert schauen mich an. „Na, und dass du deinen Spaß hattest, sieht man dir ja an der Nasenspitze an“, grinst meine Frau, „dir hat’s scheinbar gefallen, zuzusehen, wie es deine Frau mit einem anderen treibt.“
Ich zucke mit den Schultern: „Wie man gesehen hat. … Erstaunlicherweise war ich kein bisschen eifersüchtig. Ganz im Gegenteil, es hat mich richtig angeturnt, wie du es mit ihm getrieben hast. … Ich muss zugeben, dass es mich fast erschreckt, so verrückt ist das, was hier gerade abgeht. … Oft ist die Wirklichkeit eben doch besser als die Fantasie.“
„Ach, ich bin da ganz pragmatisch“, hebt Robert sein Glas, „es ist wirklich mehr als verrückt, und mehr, als ich mir je hätte vorstellen können, … aber ich nahm’s einfach, wie es ist. … Schließlich hatten wir alle drei unseren Spaß dabei. Also, was soll’s.“
„Wieso hatten?“, fragt meine Liebste nur, und natürlich ist uns Männern klar, was sie meint. Noch ein, zwei Schluck, während wir dabei noch ein wenig herumflachsen, dann sind die Gläser geleert. Wir Männer können die Hände nicht von Silvia lassen. Doch ich halte mich zurück, überlasse sie zunächst wieder ihrem Liebhaber.

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