Am nächsten Tag, es ist Freitag, melde ich mich krank. Ich verbringe tatsächlich den ganzen Tag im Bett, allerdings zusammen mit meiner Frau, die ich in meiner unersättlichen Gier immer wieder vernasche, bis wir am Abend geradezu wundgevögelt sind. … Ja, so war das damals.
Das alles beschäftigt uns natürlich noch in den nächsten Tagen. Bei jeder Gelegenheit reden wir miteinander, um unsere Ehe wieder in die richtigen Bahnen zu lenken, doch auch zwischendurch gebe ich mich meinen Gedanken hin. Es sind nicht Eifersucht, Wut oder Enttäuschung, die mich nachdenklich machen, sondern, dass es mich einfach nur geil gemacht hat, meine Frau beim Fremdvögeln zu beobachten. Es ist so abwegig, dass es doch gar nicht sein kann. Solche Fantasien habe ich noch nie in meinem Leben gehabt. Natürlich bemerkt Silvia, dass mich etwas belastet. So muss ich ihr nach kurzem Zögern die Wahrheit erzählen, nämlich dass ich sie und Robert schon beobachtet habe, als sie ihm einen geblasen hat, und wie sehr es mich erregt hat, vor allem, als sie es dann miteinander getrieben haben.
Silvia schaut mich mit großen Augen an, und je länger ihre Antwort ausbleibt, desto mehr fürchte ich mich davor. „Ich muss dir auch ein Geheimnis verraten“, kommt es schließlich leise und zögernd. „Schon das erste Mal, als ich Sex mit Robert hatte, da habe ich mir vorgestellt, du würdest uns dabei beobachten. Zuerst war es nur meine Wut auf dich, denn du solltest sehen, dass ich mir bei einem anderen Mann das hole, was ich von dir nicht mehr bekomme, und vor allem, wie gut mein Lover es mir besorgt.“ Sie zögert, bevor sie weiterspricht: „Dann aber hat es Klick gemacht, und die Vorstellung, dass du mich beobachtest, oder dabei sogar neben mir auf dem Bett sitzt, hat mich so scharf gemacht, dass ich regelrecht über Robert hergefallen bin.
Was aus einer Affäre werden kann
Die Folgen einer Affäre - Teil 1
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