Was für ein Chaos!

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Was für ein Chaos!

Was für ein Chaos!

Yupag Chinasky

Ihre Antwort war aus ihrer Sicht logisch, ob er sie denn jetzt noch einmal vögeln wolle? Sie könne es kaum glauben, weil er beim letzten Mal so ablehnend und kalt gewesen sei. Wenn er wolle, komme sie mit in seine Wohnung, das sei für sie kein Problem, sie müssen nur die Dicke loswerden. Einerseits würde er sie gern vögeln, nachdem der Sex mit der Dicken so daneben gegangen war und sie hatte ihn auch wirklich erregt mit ihrem Gefummel an sich selbst. Andererseits ist er wirklich müde und die Dünne ist ihm doch irgendwie zu dürr und dann das Erlebnis mit ihr im Park, das mehr als ernüchternd war. Das sagt er ihr aber nicht, stattdessen vertröstet er sie auf den nächsten Tag.
Die Dünne ist nicht zufrieden, sie schmollt und quängelt, das nervt ihn und um sie zu besänftigen oder um sie warm zu halten, steckt er ihr einen kleinen Schein in den BH. Sie ist verwundert, akzeptiert aber seine Begründung, es habe ihm gefallen, was sie auf dem Stuhl gemacht habe und auch, dass sie sich nicht habe abschütteln lassen, sondern geblieben war. Sie nickt, denn Geld brauchen hier alle, das Leben ist hart genug. Das sagt ihm auch seine Erfahrung, mit Geld kann man bei den hiesigen Frauen fast alles bekommen, denn sie haben immer zu wenig zur Verfügung, um einigermaßen leben zu können und schon gar nicht genug für teure Extras. Sie wollen doch auch nur teilhaben am Leben oder anders gesagt, sie wollen auch ein Stück von der großen Torte und er ist gerne bereit, ihnen das zu geben.
Moral ist hier jedenfalls fehl am Platz, auch hier gilt der schöne Spruch: Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral. So sieht es wohl auch die Dürre, sie ist zufrieden, obwohl sie sich etwas dazu erhofft hat, wenn sie ihn jetzt begleitet hätte. Dann kommt auch die Dicke wieder, sie hat lange gebraucht, sieht aber deutlich frischer aus, vermutlich würde sie auch ganz gern mit ihm in sein Ferienhaus kommen. Auch der Dünnen sieht man an, dass sie einigermaßen zufrieden ist, sie nennt aber der Freundin nicht den Grund, so weit geht die Freundschaft dann doch nicht. Beide sehen ein, dass für heute Schluss ist, sie verabreden sich jedoch für den nächsten Tag, gleiche Zeit, gleicher Ort. Er gibt jeder noch einen Abschiedskuss und dann sucht er sich ein Taxi und dann ist er endlich in seinem Ferienhaus und kann endlich schlafen und er wird in dieser Nacht auch nicht mehr gestört. Was die beiden mit der angefangenen Nacht noch gemacht haben, sei dahingestellt, es wäre jedenfalls genügend Stoff für eine weitere Geschichte.

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