Was für ein Chaos!

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Was für ein Chaos!

Was für ein Chaos!

Yupag Chinasky

Eigentlich könnten sie zusammen zu seinem Ferienhaus fahren, aber es ist noch recht früh und es ist besser, wenn die Vermieterin, die gleich nebenan wohnt, nicht mitbekommt, dass er Besuch hat. Nicht, dass sie etwas dagegen hätte, das nicht, aber sie würde versuchen, einen deftigen Aufschlag für die Miete zu bekommen. Die Dicke hört nicht auf, an ihm zu zupfen und den Busen noch enger an seinen Oberarm zu drücken. Er merkt, dass sie schon richtig heiß war und der Funke sprang endlich über und er gibt nach und bezahlt die Rechnung. Die Dünne steht selbstverständlich auch auf, als sie gehen wollen, und sie verlassen die Bar und gehen zu dritt durch die engen Straßen, denn abschütteln lässt sich die Dünne nicht so schnell.

Als sie vor dem Haus des Bekannten ankommen, klopft die Dicke und ruft, bis schließlich ein junger Mann die Tür öffnet. Die Dicke erklärt den Grund ihres Besuches, der Mann nickt und sie betreten das Haus. Nachdem er einen Geldschein eingesteckt hat, erklärt der Junge, dass sie eine Stunde bleiben können, wenn sie länger bräuchten, müssten sie nachbezahlen. Ohne lange zu zögern gehen sie in das Schlafzimmer, auch die Dünne, die keine Anstalten macht, die beiden anderen allein zu lassen. Sie hofft vielleicht auf einen Dreier, zumindest auf ein wenig Geld, obwohl die Dicke auf sie einredet, jetzt sei sie dran und zwar allein ohne ihre Mithilfe. Aber die Dünne hört gar nicht zu und setzt sich einfach auf einen Stuhl. Wenn sie schon beim Sex nicht mitmachen darf, will sie wenigstens ungeniert zuschauen. Die Dicke resigniert schließlich, wendet sich ihm zu, der sich wegen der unerwarteten Zuschauerin etwas verlegen gibt, und fängt mit dem Vorgeplänkel an. Sie umarmt ihn, drückt sich an ihn, küsst ihn auf die Lippen, steckt die Zunge in den Mund, die Ameisen machen sich auf den Weg.

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