Was Männer wollen

35 8-13 Minuten 2 Kommentare
Was Männer wollen

Was Männer wollen

Anita Isiris

Alfredo konnte den Blick von ihren Riesenbrüsten kaum lösen, was Maria keineswegs verwunderte und sie auch nicht in Verlegenheit brachte. Sie wusste, dass sie mit ihrem Outfit, dem engen Shirt und dem Hosenkleid mit dem offenen Reissverschluss, provozierte. Und Männer waren nun mal testosterongesteuert. «Ich habe auch ein Gesicht mit Augen», sagte sie keck und brachte Alfredo damit derart in Verlegenheit, dass er sich an seinem dritten Bier verschluckte. «Ehm… jaja», stammelte er. «Kein Problem, Junge, ich bin es mich gewöhnt, dass mir Männer nur selten in die Augen blicken. Meine Brüste haben mich gestört, als ich ein Teenager war. Aber dann, beim ersten Sex mit 18, fand ich sie gar nicht mal mehr so doof», lachte sie. Alfredo schien sich diese Offenheit nicht gewöhnt zu sein und wirkte überfordert. Es war ja nicht alltäglich, dass Frauen vor neuen Bekannten unbefangen über ihre Brüste sprachen. Aber Luisa erkannte, dass das Spiel begonnen hatte und Maria die neue Bekanntschaft heiss machen wollte. Als sie kurz mal musste, wackelte sie neckisch mit ihrem Arsch, wissend, dass nicht nur Alfredos, sondern auch Luisas Blicke auf ihrem ausladenden Hintern ruhten. Ein BMI von 28 brachte eben, im wahrsten Sinne des Wortes, einiges mit sich.
«Komm mit an den Tresen», lud Alfredo Luisa ein. «Ich zeige Dir ein paar Drinks». Tatsächlich. Bei Maria schaute er gerne hin, sie aber, Luisa, wollte er an seiner Seite, möglicherweise, um sie seinen Kollegen zu zeigen. Luigi, Stefano, Bernardo. Tatsächlich. «Come ti chiami?», fragten sie wie aus einem Mund. Ein italienischer Standardsatz, um mit Frauen in Kontakt zu treten. «Luisa», sagte Luisa. Alfredo genoss sichtlich ihre Nähe und dass er es war, der sie seinen drei Kollegen vorstellen durfte. Natürlich vermied er es tunlichst, ihnen mitzuteilen, dass sie eine Zufallsbekanntschaft war.

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Marias grosse Brüste

schreibt anitaisiris

Lieber Michael, klar. Es liegt mir fern, Euch Männern, in der kollektiven Wahrnehmung, das Begehren nach großen Brüsten zu unterstellen. Das wäre allzu undifferenziert. In dieser Story ging es mir lediglich um ein Paradoxon, das mir von meinen Freundinnen immer wieder zugetragen wird: Im Bett was Molliges zum Knuddeln und mehr. An der Dinner Party aber dann doch eher die grazile BMI 23 Frau an Mannes Seite. Als eine Art Metapher, das Ganze... wie eigentlich alle meine Geschichten. Es ist die Story hinter der Story, die zählt. Herzliche Grüsse Anita Isiris

Ziemlich treffend

schreibt michael_direkt

Liebe Anita, da ist Dir eine ziemlich treffende Schilderung gelungen! Aber eben nur "ziemlich". Deine Zuspitzung liest sich sehr gut zur Erheiterung und zur erotischen Anregung. So soll es ja auch sein mit diesen Geschichten hier. Aber zur "Ehrenrettung" muss ich doch anmerken: Große Brüste sind zwar ein Hingucker und Scharfmacher, diese Wirkung merke ich auch bei mir oft. Und doch ist mir eine leibhaftige Frau, der ich nahe kommen möchte, doch lieber, wenn sie nicht ganz so ausladende Attribute hat. Herzlichen Dank, das Du immer wieder verstehst, meine Fantasie angenehm anzuregen! Lieben Gruß, Michael

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