Was wäre, wenn …

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Was wäre, wenn …

Was wäre, wenn …

Ulrich Hermann

DAS ERSTE, WAS folgt, ist mein auf sie Zugehen und sie in meine Arme schließen, und ihr danken, dass sie sich auf dieses erotische Abenteuer überhaupt eingelassen hat, verbunden mit einer äußerst innigen Umarmung. Wir beide drücken uns ganz fest aneinander, spüren unser gegenseitige Leibhaftigkeit, Weichheit und die umwerfende Wärme unserer durchaus aufgeheizten Körper. Allein dieses junge wohlgestalte Frauenzimmer zu umfassen, ist ein ganz, ganz spezielles Geschenk. Ich genieße sie mit all meinen Sinnen, Haut an Haut, Körper an Körper, Brüste an meiner Brust, Wonne an Wonne!

WIR LÖSEN UNS wortlos voneinander, gehen zum Vorhang ihres Alkovens, ziehen ihn auf und legen uns nackt, wie wir sind nebeneinander auf ihr großes Doppelbett.

SOMMERLICHE TEMPERATUR LÄSST uns nackig bleiben und nur wortlos nebeneinander liegen, uns zugewandt… wir berühren uns nicht, liegen nur da und schauen uns in die Augen, ruhig und gelassen, all das erinnernd, was in der letzten Zeit geschah…

DABEI NEHME ICH ihr Gesicht wahr, sie meines, wollen nicht mehr, als nur spüren die andere Person, wie sie so ganz entspannt und absichtslos neben uns liegt und wir neben ihr. Sehr deutlich ist mir mein ganzer Körper nah, von Kopf bis Fuß, atmend und fühlend all das Wunder der Gemeinsamkeit beim Nebeneinanderliegen…

NACH GERAUMER ZEIT und in ruhiger Gelassenheit wagen sich zum ersten Mal unsere Hände sparsam zum gegenüberliegenden Gesicht. Ein tastendes Berühren der weichweichen Wangen, ihrer und meiner, fingerspitzenleicht, als wäre es das allererste Mal! Wie wohl diese Berührung tut und wie fühlend sie sich dem ganzen Körper, dem ganzen Menschen mitteilt, und wie weich und sanft ihr Liebesgesicht sich anfühlt, so zart und wonniglich! Und wie zärtlich sie mein Gesicht - mein Bart ist nicht stoppelig sondern am Weicherwerden - erkundet, mir ganz neues Wahrnehmen schenkt. So steigert sich das gegenseitige Liebesgefühl bis ins Schmetterlinge-im-Bauch-Gefühl und zieht sich bis ins Herz hinein, wo es ja auch hingehört.

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