Was wäre, wenn …

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Was wäre, wenn …

Was wäre, wenn …

Ulrich Hermann

UNSERE HÄNDE UND Arme streicheln, drücken und kosen die jeweiligen Rückenhebungen und -Wölbungen, nehmen Besitz vom Gegenüber und freuen sich an jedem Muskelspiel, an jeder Höhlung und Hautwölbung. Das Erforschen der leiblichen Wunder des Anderen lässt eine solche heiße erotische Intensität wachsen, dass sie kaum zu ertragen ist und dazu führt, dass unsere Küsse, unsere Lippen und Münder sich ineinander fast verbeißen.

DASS DABEI AUCH mein und ihr Unterleib intensivsten Kontakt suchen und finden, ist die nächste Folge unserer heißen Umarmungen und der heißen Zungenspiele, dem lauten Stöhnen unsere beiden Lüste und dem Staunen über diese Lustgewalt unserer beiden nackten Körper.

OH, GOTT, JA soo gut, dein ganzer Leib, wie ich dich spüren und fühle, Wahnsinn, wie noch nie, ach, du liebste süße Frau!

WEITERES, WORTLOSES GESTAMMEL mit dazugehörigem Umfassen und Drücken, zusammen mit sprachlosen Lauten des Entzückens und Erstaunens über so viel Lieblichkeit. Und intensivsten Zungenküssen, bis wir beide ganz atemlos - die schöne Helene lässt grüßen - voneinander lassen und eine willkommene Pause nach all der heißen Erotik einlegen, die wir erstmal brauchen…

WIE ERSCHLAGEN LIEGEN wir einige Minuten nebeneinander, keuchend ob der vielen überwältigenden Gefühle und Gedanken, aber dann zieht es uns doch mit Macht wieder zueinander. Als wäre diese Kluft zu groß, zu schmerzlich in diesem Augenblick solch zweisamster Nähe.

UNSERE ARMPAARE SUCHEN erneut den Leib der anderen LiebesPerson, nehmen ihn in weichzarten Besitz und freuen sich an der neuerlichen Zweisamkeit.

„HEILIGTRUNKEN“ heißt es bei Hölderlin, das rechte Wort für das Lippenspiel, das wir beide jetzt erneut vollführen. Wie ewig neu und doch scheinbar immer dasselbe sind diese Küsse, wenn sich ihre weichgewölbten Lippen mit den meinen Treffen, Kontakt suchen, den Druck erwidern und aufs Neue suchen!

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Gedichte auf den Leib geschrieben