So genoss sie diesen Arschvoll, wie sie ihn innerlich nannte. Resa fühlte sich zu Inge hingezogen, aber eben auch zu Julius. Es waren widerstrebende Gefühle, die sie übermannten. Sie erlebte sie schon einmal, als sie über Fräulein Schreibers Knien lag. Magda entlockte ihr ähnlich schöne Gefühle. Resa schloss die Augen, um einfach zu genießen. Inge entdeckte die sanfte Röte, die noch von Julius‘ Handarbeit stammte. Inge schmunzelte, da sie das Feuer neu entfachen wollte. Resa hielt ihr brav den Po hin. Mittlerweile mochte es Resa, wenn es hinten heißer wurde. Vor allem, weil Inge dabei Theresas Spältchen so schön kitzelte. Bei Molly ging es noch heißer zu, im wahrsten Wortsinn! Käthe nahm sich vor, diesen dicken Popo in feurige Bälle zu verwandeln, was ihr auch prächtig gelang. Molly jaulte, ächzte, warf ihren Hintern hoch in die Luft.
Nach den bestandenen Prüfungen tat es den Mädels einfach nur gut, alles hinter sich zu lassen. Es dauerte nicht mehr lange, bis es zum großen Abschied kam. Ein großes Fest wurde geplant, zu dem die Schülerinnen ihre Urkunden bekommen sollten. Vorab kamen noch die mündlichen Prüfungen, die aber alle Schülerinnen bestehen sollten. Es bestand kaum Zweifel, dass dieser Jahrgang bald sein Abiturzeugnis in den Händen hielt. Resa bekam nun auch Haue, was ihr aber sehr gut gefiel. Mollys Dickarsch leuchtete in allen Farben, was sie jedoch gut verkraften konnte. Dies galt sogar jetzt, als Käthchen zur Haarbürste griff, weil ihre Hand nicht mehr mitmachte. Mollys Popo konnte einiges einstecken. In dieser Hinsicht glich sie Margot, die ebenfalls kerniges Sitzfleisch ihr Eigen nannte. Das schöne Geräusch ausgeklatschter Hintern schallte durch die einbrechende Dunkelheit. Hedwig schmunzelte, als sie ihre Runde drehte. Sie würde heute nicht eingreifen, da ihre Mädchen alles gut gemacht hatten. Sie freute sich, dass ihren Schülerinnen der Sinn nach Höherem stand, als nur Hausfrau und Mutter zu werden. Das Gespräch mit Inge trug zu dieser Freude bei. Die Mädchen standen zu sich, hinterfragten gesellschaftliche Konventionen. Hedwig spürte, dass ein Wechsel in der Luft lag. Es war das Jahr 1958, dreizehn Jahre nach dem Krieg, den die Deutschen entfacht hatten. Die Lustschreie der Mädchen waren Hedwig wie Geigenklänge. Sie wusste nun, wo sie hinmusste. Hedwigs Schritte verhallten, als sie den Weg zu ihrer Liebsten einschlug. Magda wartete…
Weiche Kissen
Episode 19 aus: Die Mädchen von Schloss Ruteberg
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