Ihr Blick war wohl doch etwas befremdend, denn das Mädchen sagte schnell: „Es ist bei uns so üblich, dass alle Gäste diese Wäsche tragen. Da auf dem ganzen Grundstück nicht ein einziger Mann zutritt hat, möchten wir damit den Frauen einfach ein schönes Gefühl vermitteln. Einen passenden Kimono finden Sie übrigens in Ihrem Schrank.“ Bianca ließ sich dabei helfen, das zarte Hemdchen überzustreifen und wartete dann ab, was passieren würde. Die Mädchen begannen damit, das Badezimmer wieder in Ordnung zu bringen und sagten ihr, dass sie sich jetzt gern das Video von der Wellness-Anlage anschauen könnte.
Später am Abend, Bianca lag allein in dem großen und gemütlichen Bett, ließ sie den Tag noch einmal Revue passieren. Nach dem Bad hatte sie sich tatsächlich das Video angesehen und war begeistert von dem, was sie sah. Alles war sehr edel und dennoch gemütlich eingerichtet und die Anwendungen, die hier auf sie warteten, schienen wirklich sehr entspannend zu sein. Kurz vor 18.00 hatte es schließlich an ihrer Tür geklopft und Michelle, die Frau die ihren Koffer getragen hatte, holte sie zum Abendessen ab. Auf dem Weg zum Restaurant zeigte Michelle Bianca alles Wichtige und brachte sie schließlich an einen Tisch, an dem schon zwei andere Frauen saßen. Zuerst fühlte sich Bianca noch etwas komisch, denn schließlich ging sie normalerweise nicht im Negligé essen, aber da alle Frauen es trugen, war das seltsame Gefühl schon bald weg. Sie unterhielt sich mit den Frauen an ihrem Tisch und war so entspannt, wie schon lange nicht mehr. Nach dem Essen hatte sie sich noch etwas Zeit in der Sauna und dem Swimmingpool gegönnt und nun lag sie erschöpft in den weichen Kissen.
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Von den Sonnenstrahlen geweckt schlug Bianca langsam ihre Augen auf. Es dauerte einen Moment, bis sie sich in der ungewohnten Umgebung zurecht fand.
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