Wenn Alba rennt ...folgen ihr tausend Augen

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Wenn Alba rennt ...folgen ihr tausend Augen

Wenn Alba rennt ...folgen ihr tausend Augen

Peter Hu

Denn wenn Alba fror, oder erregt war, zog sich diese dunkle Zartheit zu bizarr gefurchten Schnullern zusammen, die gut und gern die Größe mittlerer Erdbeeren erreichten. Wie gern würde er jetzt an diesen prallen Früchtchen knabbern, bis die herzhafte Feige ihrer Trägerin saftig überlief. Ganz Gentleman, würde er sie dann mit seiner Zuckerstange füttern, bis sie all ihre Wut herausgekeucht hätte, und wieder sein süßes Schnurrekätzchen war. Doch Rogers liebste Beruhigungsmittel waren fort Sie hüpften gerade keck im Park umher. Denn Alba rannte. Das war ihr liebstes Ventil, um die Wut zu verbrennen. Und gleichzeitig tat es ihrem Ego gut. Denn sie fühlte tausend Männeraugen auf sich gerichtet. Gierige, anerkennende, träumende Männeraugen, die Alba immer wieder bewiesen, dass eine Frau nicht immer Beine bis unter die Achselhöhlen, und Brüste wie Kürbisse brauchte, um den Männern feuchte Träume zu zaubern. Gerade gab sie sich besondere Mühe, Arsch und Schenkelmuskulatur extra geschmeidig spielen zu lassen. Ihr Schritt pulsierte, die Brustwarzen kribbelten unter dem Druck des aufgestauten Blutes, und von der Reibung des dünnen Stoffs. Ja, rennen tat gut! Ihre halbe Wut war schon verraucht, als sie mit schweißnassem Top und rinnenden Perlen auf der nackten Haut, die kleine Sitzgruppe erreichte, wo sie zwischen den Bänken das Fahrrad deponiert hatte. Der alte „Kapitän“ war auch schon da. Seit der Pensionierung schaute er immer wieder sehnsüchtig über den Rand seiner Zeitung auf den Fluss. Auch Albas verführerische Formen hatten es ihm angetan. Selbst wenn er lange über das Alter hinaus war; ein wenig von der Jugend träumen, war ja schließlich noch erlaubt.

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