Während der ganzen Zeit, unterhielt er sich angeregt mit seinen Tischnachbarn.
Melissa hatte Mühe sich auf ihr Essen zu konzentrieren, so brachte seine Nähe sie durcheinander.
Nach und nach wurde das Essen beendet und Tafel wurde aufgehoben.
Die Tapeziertische wurden zu kleineren Tischen zusammengeklappt, sodass kleinere Grüppchen entstanden.
Die Musik wurde lauter und auch die Unterhaltung. Die ersten Paare eilten auf die kleine Tanzfläche, die jetzt vor dem Diskjockey freigeräumt worden war.
Wilm, Melissa und noch ein Paar, die zur Geschäftsleitung gehörten, saßen an einem Tisch, etwas Abseits, der anderen Tische, Wilm natürlich wieder dicht neben ihr.
Plötzlich beugte sich Wilm vor und Melissa wich erschrocken etwas zurück, weil sie glaubte er wollte sie küssen, doch er fragte leise: „Tanzt du mal mit mir?“
Melisse konnte nur nicken, zu peinlich war ihr der Gedanke, den sie gerade gehabt hatte!
Wilm nahm ihre Hand, zog sie hoch und ging mit ihr zur Tanzfläche. Dort drückte er sie an sich und führte sie geschickt über die Tanzfläche. Immer entspannter ließ sie sich führen und musste zugeben, dass Wilm hervorragend tanzen konnte. Das Licht wurde gedimmt und immer intimer wurden Wilms Bewegungen. Während er sie oft etwas auf seinen Oberschenkel zog und so hin und wieder ihren Schoß berührte, passierte es plötzlich, dass er ihren Oberschenkel zwischen seinen Beinen hatte und sie deutlich seine Härte spürte. Leise stöhnte er an ihrem Ohr und flüsterte dann: „Bleibst du heute Nacht bei mir? Bitte!“, fügte er noch hinzu.
Doch das war Melissa jetzt doch zu viel. Als die Musik endete, ließ sie ihn mit den Worten, „ich muss mal zur Toilette!“ einfach auf der Tanzfläche stehen.
Etwas verlegen flüsterte er hinter ihr her: „Entschuldige!“
Melissa eilte zum Bürogebäude rüber, um dort auf die Toilette gehen zu können, auch um etwas alleine zu sein.
Die Annäherungsversuche von Wilm waren ihr einfach zu plump. Was bildete er sich ein? Meinte er tatsächlich sie so ins Bett zu bekommen? Und dabei hatte er sich in den letzten Wochen wirklich von seiner netten Seite gezeigt, sodass Melissa langsam Gefühle für ihn entwickelt hatte. Der Idiot machte mit seiner Erektion in der Hose alles kaputt, wenn das einer seiner Mitarbeiter gesehen hatte? Nicht auszudenken!
Melisse öffnete mit ihrem Schlüssel die Haustür und machte sich auf zur Damentoilette. Als sie nach einer guten viertel Stunde wieder raus kam, lehnte Wilm an der Wand und beobachtete sie.
Als sie in seine Richtung ging, stieß er sich von der Wand ab und versperrte ihr etwas den Weg.
Sie blieb vor ihm stehen, schaute ihm direkt in die Augen und sagte: „Wilm, was soll das? Gerade hatte ich angefangen, dich zu mögen und nun diese obszönen Gesten? Und das vor deinen Mitarbeitern, meinst du die bekommen sowas nicht mit?“ Melissas Augen sprühten vor Ärger. „So wirst du nie bei mir landen!“ Sie wollte sich an ihm vorbei drücken, doch er hielt sie am Arm fest. „Bitte lass es mich erklären!“, versuchte er sie zu besänftigen.
Wenn aus Hass Liebe wird
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