Wer andern in die Möse beißt, ist böse meist - Alisons Variante

Out of control - Teil 5

113 10-17 Minuten 4 Kommentare
Wer andern in die Möse beißt, ist böse meist - Alisons Variante

Wer andern in die Möse beißt, ist böse meist - Alisons Variante

Svenja Ansbach

Sie würden sich allerdings für ein ungestörtes Mädelswochenende in einem günstigen Motel in New Haven treffen, einem der östlich gelegenen Suburbs von Fort Wayne. Mit Peter war Jessica nie so richtig warm geworden. Ihr Verhältnis war freundlich, aber nicht wirklich herzlich. Die mehr als zwanzig Jahre Vorsprung, den die beiden Mädels hatten, war nicht mehr aufzuholen.
Kurz hinter der Abfahrt, an der sie nach Woodburn hätte abbiegen müssen, ca. 10 Meilen vor der Stadt, war es dann soweit. Fotzi hatte lange genug abwechselnd gemault und randaliert. Jessica setzte den Blinker und steuerte den Wagen in einen einsam aussehenden Weg der geradewegs in die Wildnis zu führen schien. Es war mehr ein Trail, also Wanderpfad, als ein Fahrstraße. Vielleicht hatte Fotzi ja Recht und es wäre nicht klug Alison komplett riemig unter die Augen zu treten. Kaum war der Motor verstummt, nestelte sich Jessica an der Jeans und zog diese bis auf die Knie herunter.
„Endlich …“, Fotzi klang begeistert und Jessica ließ das unkommentiert.
Über Gleitgel aus der Kulturtasche musste Jess nicht nachdenken. Fotzi hatte schon ‚angerichtet‘. Jessicas Finger tauchten in einen Strudel feuchter Nässe. Schnell wurden die zunächst zaghaften Bewegungen robuster und bald waren drei Finger in ihrem trotz der 45 Lebensjahre mädchenhaften Körper verschwunden.
„Du hässliche kleine Missgeburt, hast du mich wieder so weit bek …“ sagte Jessica gerade zu ihrem imaginären Quälgeist als ihr das letzte Wort auf den Lippen festfror. Nur kurz hatte sie die Augen geschlossen und nun, da sie sie wieder öffnete, war da dieses Paar. Sie waren, so wie sie, vielleicht Mitte 40 und bepackt mit je einem Rucksack. Ganz offensichtlich auf einem Hike. Der Mann grinste freundlich als er vorbeikam. Jessica meinte ein Augenzwinkern gesehen zu haben.

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Danke für die (hier doch seltenen) Kommentare

schreibt Anamur

Gell, Thunders Ihnen hat's gefallen, sich auch mal zu bedienen der Worte böse, zB. zu benutzen das schöne deutsche Wort Möse . Ich lese immer, "nichts reimt sich auf Uschi" aber Sie habens gefunden das Wort: Muschi, Bei Männern in der Hose ist die Vielfalt klein, hier reimtes es sich zumeist auf Stängel, bei der Weiblichkeit ist der Auswahl mehr, da hat sie in der Hose zuweilen auch ne Dose. (OMG!) Ja, Jo_Diarist, Jessiscas seeehr vorlaute Mitstreiterin macht immer wieder Probleme und ich werde das Gefühl nicht los das es "on the long run" noch mehr zu berichten gibt. OERiess, sie haben recht "Es sind nicht nur die bösen Mohren, die sich in feuchte Mösen bohren." Auch die ganz Adretten durchpflügen manchmal die Kastagnetten, während die ganz Hippen politisch korrekt durchfurchen die Lippeslippen. Anders ist bei Fischers Fritze, der besorgts der Fischers Ritze. So nun aber Schluß ...

"Schüttelreime" 😉

schreibt Thunders

Das Reimen ist nicht immer leicht und mancher Vers gerät zu seicht. Den meisten Kerlen wird’s gefallen, Ihn voller Stolz im Suff zu lallen. Weil Muschis, Dosen oder Mösen im Zweifelsfall die Zungen lösen...

Leben am Eklat

schreibt Jo_Diarist

Hab ich’s doch geahnt, das die "vorlaute Mitstreiterin" Jessica noch teuer zu stehen kommt.

schreibt OERiess

Es sind nicht nur die bösen Mohren, die sich in feuchte Mösen bohren.

Gedichte auf den Leib geschrieben