Wer andern in die Möse beißt, ist böse meist - Alisons Variante

Out of control - Teil 5

113 10-17 Minuten 4 Kommentare
Wer andern in die Möse beißt, ist böse meist - Alisons Variante

Wer andern in die Möse beißt, ist böse meist - Alisons Variante

Svenja Ansbach

Der nicht besonders attraktive Rochen in seinem Schlepp hingegen schaute grimmig und sehr verspannt. Alison ließ die Scheibe herunter und versuchte sich mal in dem Fotzi-Tourette, den ihr die Kleine immer mal wieder ungefragt bot: „Guck doch nicht so blöd, lass deine untervögelte Dörrpflaume auch lieber einmal wieder durchorgeln.“ Das Paar, schon ein paar Meter des Weges, reagierte unterschiedlich. Er zog, ohne sich umzuschauen, des Weges. Sie steckte seitlich den Stinkefinger deutlich in die Höhe.

Die Stimmung war dahin. Sogar Fotzi verstummte und protestierte nicht, als Jessica sie wieder in Schlüpfer und Jeans verschwinden ließ.

Bald erreichte Jessica das Holiday Inn Express. Es lag im Schatten eines fetten Fernstraßenkreuzes das hier vom US-Highway 30 und der Interstate 469 gebildet wurde, aber das Motel war gut erreichbar und überstieg nicht Jessicas Budget. Alison wartete bereits in der Lobby. Schnell war die alte Vertrautheit wieder da und nach dem Jessica ihr Zimmer bezogen hatte, stürzten sie sich ins Nachtleben von Fort Wayne.
Sie zogen von Bar zu Bar und unterhielten sich über alte Zeiten. Zeitweise konnte sich Jessica kaum auf das Gespräch konzentrieren, denn Fotzi maulte dauernd dazwischen und wollte dazu animieren einen Schwanzträger aufzugabeln: „Siehst du da hinten, die gut gefüllte Jeans, was für’ne Anaconda muss da drin stecken … und das was dranhängt ist auch ganz passabel.“ Jessica ließ den Blick nach oben schweifen. Ein junger Mann, ein bisschen im Cowboydesign gekleidet, prostete ihr zu. Jessica senkte schnell den Blick. Sie würde hier niemanden auflesen, zumal Alison keinerlei Anstalten machte Peter zu betrügen. Irgendwann schaltete Fotzi um: „Warum sprichst du nicht mal mit Alison über mich? Sonst erzählt ihr euch doch auch alles!“
Ja, warum eigentlich nicht?

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Danke für die (hier doch seltenen) Kommentare

schreibt Anamur

Gell, Thunders Ihnen hat's gefallen, sich auch mal zu bedienen der Worte böse, zB. zu benutzen das schöne deutsche Wort Möse . Ich lese immer, "nichts reimt sich auf Uschi" aber Sie habens gefunden das Wort: Muschi, Bei Männern in der Hose ist die Vielfalt klein, hier reimtes es sich zumeist auf Stängel, bei der Weiblichkeit ist der Auswahl mehr, da hat sie in der Hose zuweilen auch ne Dose. (OMG!) Ja, Jo_Diarist, Jessiscas seeehr vorlaute Mitstreiterin macht immer wieder Probleme und ich werde das Gefühl nicht los das es "on the long run" noch mehr zu berichten gibt. OERiess, sie haben recht "Es sind nicht nur die bösen Mohren, die sich in feuchte Mösen bohren." Auch die ganz Adretten durchpflügen manchmal die Kastagnetten, während die ganz Hippen politisch korrekt durchfurchen die Lippeslippen. Anders ist bei Fischers Fritze, der besorgts der Fischers Ritze. So nun aber Schluß ...

"Schüttelreime" 😉

schreibt Thunders

Das Reimen ist nicht immer leicht und mancher Vers gerät zu seicht. Den meisten Kerlen wird’s gefallen, Ihn voller Stolz im Suff zu lallen. Weil Muschis, Dosen oder Mösen im Zweifelsfall die Zungen lösen...

Leben am Eklat

schreibt Jo_Diarist

Hab ich’s doch geahnt, das die "vorlaute Mitstreiterin" Jessica noch teuer zu stehen kommt.

schreibt OERiess

Es sind nicht nur die bösen Mohren, die sich in feuchte Mösen bohren.

Gedichte auf den Leib geschrieben