Wer andern in die Möse beißt, ist böse meist - Alisons Variante

Out of control - Teil 5

110 10-17 Minuten 4 Kommentare
Wer andern in die Möse beißt, ist böse meist - Alisons Variante

Wer andern in die Möse beißt, ist böse meist - Alisons Variante

Svenja Ansbach

„Fahr rechts ran!“
„Und dann?“
„Und dann … und dann …“, äffte Fotzi. „Dann schrubbst Du mich richtig. Ich bin so was von juckig ...“
„Halt dein zahnloses Maul.“ Nun wurde auch Jessica ordinär. Sie bildete sich ein, das haarige Monstrum noch im Griff zu haben, noch …
Das war noch auf der I(Interstate)-75 gewesen. Sie war gerade mal eine halbe Stunde auf dem Weg zu Ihrer Cousine Alison, die auf einer Farm in der Provinz von Indiana wohnte. In den Outbacks von Woodburn um genau zu sein. Dort auf dieser Farm bei Tante Karen hatte auch Jessica viele Wochen ihrer Ferien verbracht und dabei ein inniges Verhältnis zu ihrer Cousine entwickelt. Während das Verhältnis zur eigenen Schwester Abigail sich zeitlebens eher distanziert gestaltete, war Alison die wahre Schwester geworden. Die, mit der sie Geheimnisse teilen konnte und viele verrückte Sachen tat. Sie stromerten durch die Gegend, ritten zusammen aus, fingen gemeinsam Frösche. Und eines Tages hatten sie heimlich Alisons Bruder Mike dabei beobachtet, wie er sich, im Heulager die Wurst gepellt hatte. An diesem Tag, hatten sie sich nach dem Baden am Fluss, die erhitzten Körper eng umschlungen, auf der Decke gewälzt und sich gegenseitig ihre Muschis gestreichelt. Bei diesem einen Mal war es allerdings geblieben. Zu tief wirkte die pietistische Erziehung von Alisons Eltern. Mike hatte dann später die Farm nicht übernehmen wollen und so war es Alison, die heute dort zusammen mit ihrem Mann Peter den Acker bewirtschaftete.
Daran musste Jessica denken, während sie ihren Chevrolet Equinox über den US-(Highway)24 lenkte. Sie schwelgte während der Autofahrt regelrecht in den alten Erinnerungen. Inzwischen war sie schon etwa zwei Stunden unterwegs und hatte gerade Napoleon/Ohio hinter sich gelassen. In einer Stunde würde sie da sein.

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Danke für die (hier doch seltenen) Kommentare

schreibt Anamur

Gell, Thunders Ihnen hat's gefallen, sich auch mal zu bedienen der Worte böse, zB. zu benutzen das schöne deutsche Wort Möse . Ich lese immer, "nichts reimt sich auf Uschi" aber Sie habens gefunden das Wort: Muschi, Bei Männern in der Hose ist die Vielfalt klein, hier reimtes es sich zumeist auf Stängel, bei der Weiblichkeit ist der Auswahl mehr, da hat sie in der Hose zuweilen auch ne Dose. (OMG!) Ja, Jo_Diarist, Jessiscas seeehr vorlaute Mitstreiterin macht immer wieder Probleme und ich werde das Gefühl nicht los das es "on the long run" noch mehr zu berichten gibt. OERiess, sie haben recht "Es sind nicht nur die bösen Mohren, die sich in feuchte Mösen bohren." Auch die ganz Adretten durchpflügen manchmal die Kastagnetten, während die ganz Hippen politisch korrekt durchfurchen die Lippeslippen. Anders ist bei Fischers Fritze, der besorgts der Fischers Ritze. So nun aber Schluß ...

"Schüttelreime" 😉

schreibt Thunders

Das Reimen ist nicht immer leicht und mancher Vers gerät zu seicht. Den meisten Kerlen wird’s gefallen, Ihn voller Stolz im Suff zu lallen. Weil Muschis, Dosen oder Mösen im Zweifelsfall die Zungen lösen...

Leben am Eklat

schreibt Jo_Diarist

Hab ich’s doch geahnt, das die "vorlaute Mitstreiterin" Jessica noch teuer zu stehen kommt.

schreibt OERiess

Es sind nicht nur die bösen Mohren, die sich in feuchte Mösen bohren.

Gedichte auf den Leib geschrieben