Jessica schrie wieder auf vor Geilheit, während sie ihren zuckenden Hintern gegen Alisons Finger drückte. Und dann kam es auch ihr. Nachdem die konvulsivischen Zuckungen in ihrem Körper verebbt waren, stieg sie tiefenentspannt von Alisons Oberkörper und legte sich neben die ihr so vertraute Person. Sie schwiegen. Jetzt, wo die Geilheit weggerubbelt war setzte eine leichte Beklommenheit ein, die aber schon bald wieder fröhlicher Unbefangenheit wich. Ein, zwei flotte Sprüche und schon waren sie wieder die Cousinen, die Freundinnen – die Mädels halt.
Alison trollte sich dann auch bald in ihr Zimmer. Jessica schaute an sich herunter, während sie ihren Slip anzog. Beim letzten Blick auf die feuchte, gut durchblutete Pimmel-Area sagte sie zu ihrer vorlauten Copilotin: „Na, du Luder … zufrieden?“
„Na, jaa!“, kam es schnippisch zurück. „Na, ja.“
Jessica zog sich einen Hausanzug an und verließ das Zimmer. Sie wollte sich noch eine Coke aus dem Automaten in der Lobby ziehen. Und wen traf sie dort gegen halb zwölf in der Nacht? Den Mann vom Trail!
Er hatte wohl auch gerade ein Getränk gezogen, erkannte sie sofort und grinste sie ganz kurz süffisant an. Hatten sich die beiden, er und sein Eherochen, doch tatsächlich noch die knapp 10 Meilen hierher geschleppt!
Jessica wurde rot, wollte eigentlich vor Scham im Boden versinken, aber der Typ bewirkte durch sein Verhalten, dass sie nicht spontan starb. Es kam kein Spruch, und schon gar keine Zote, nur ein „Hi, auch noch Durst?“
Ne Minute später saßen sie plaudernd in der Sitzecke und Jessica erfuhr bald, dass er Hank hieß und er und seine Frau, aus Toledo kommend, bereits eine Woche unterwegs waren. Die heutige Etappe hätte mal wieder bewirkt, dass seine Frau im Tiefschlaf versunken sei, fügte er noch treuherzig schauend hinzu.
Wer andern in die Möse beißt, ist böse meist - Hanks Variante
Out of control - Teil 6
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Wer andern in die Möse beißt, ist böse meist - Hanks Variante
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