„Nichts zu danken! Können wir gern mal wieder machen. Und die Nacktheit … kein Problem. Zugetraut hätte ich euch das nicht, fand aber schön, dass ihr euch das getraut habt. Es hat den Nachmittag gleich viel lockerer gemacht.“, winkte Chris lächelnd ab.
„Dann sind wir wieder weg, euer Besuch wartet schon. Wir telefonieren.“, zwinkerte Freya. „Komm Süßer!“, zog sie Leon mit sich.
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„Darf ich vorstellen …, mein Freund!“, triumphierte Shiva, die sich mit glänzenden Augen hinter Marc Westermann gestellt hatte, und mit flachen Händen auf seiner Brust herumtrommelte.
„Herr Westermann, ich grüße Sie.“, staunte Chris. „Vielen Dank, dass Sie letzte Nacht auf meine Schwester aufgepasst haben. Tolle Aktion, gratuliere!“
„Hallo, Herr Reichelt! Aufpassen, ja? Das war gar nicht nötig. Sie hatte die Situation jederzeit im Griff. Besser, als so mancher meiner Beamten.“
„Und Shiva hat Sie gefangen genommen?“
„Das musste sie gar nicht! Ich fand sie sofort bezaubernd, als ich sie hier das erste Mal gesehen hatte. Aber den Knoten hat eigentlich Josie platzen lassen. Ohne sie, würden wir wohl immer noch schüchtern um uns herumschleichen.“, bedachte er Shiva mit einem geheimnisvollen Blick.
Shiva lächelte stolz und küsste ihn auf die Stirn. Gestern traute sie sich im Krankenhaus nicht, seine Hand zu nehmen, und heute küsste sie ihn ungeniert vor unseren Augen.
„Dann sollten wir darauf anstoßen, ich gebe einen aus.“, klopfte sich Chris beidhändig auf die Oberschenkel und ging ins Haus.
„Na, Shiva, deine Augen funkeln aber verdächtig, alles ok?“
„Ich … ähm, ja doch, alles soweit ok! Ich bin eben verliebt, da ist das doch üblicherweise wohl so, oder?“
„Oft, das stimmt! Aber da ist doch noch mehr, oder?“
„Durchschaut! Dir entgeht aber auch nichts. Nur können wir jetzt nicht darüber reden, später vielleicht.“
Chris kam mit einem Korb voller Getränke und einem Tablett Gläser zurück, ließ den Korken mit einem lauten Knall
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