Ich nutzte den Augenblick, zog ein frisches Laken auf, öffnete das Fenster und ging ihm nach.
Etwa zur gleichen Zeit bei Marc Westermann in der Wohnung: Der noch tropfnasse, einsdreiundachtzig große, dunkelhaarige Marc kam mit einem Handtuch um die Hüfte aus dem Bad. Sein Kurzhaarschnitt stand stachelig-strähnig nach oben ab. Er hatte sich nicht mehr die Mühe gemacht, seinen Körper weiter zu verhüllen. Musste er auch nicht, Shiva hatte ihn ja schon tagsüber mit weit weniger am Leib gesehen. Und nicht nur das. Gespürt hatte sie ihn auch, tief und drängend in sich, seine trainierten Brustmuskeln hatte sie angefasst, die er witzig zucken lassen konnte. Dann hüpften seine kleinen Nippel auf der flachen Brust niedlich hoch.
Marc war durchtrainiert, zwar nicht so stark wie Raoul, aber das musste er auch nicht sein. Seine definierten Bauch- und Brustmuskeln, diese muskulösen Arme und Oberschenkel … so wie jetzt, waren sie nahezu perfekt aus ihrer Sicht.
Er achtete auf seinen Körper, das war deutlich. Längst nicht so exzessiv wie Raoul, und doch war ihm anzusehen, dass er öfter im Fitnessstudio trainierte. Kein Gramm Fett zu viel, harmonisch abgestimmt ... lecker!
Er war sportlich aktiv, weit über den Pflichtsport der Polizei hinaus. Ging regelmäßig joggen, schwimmen und hatte sich dem Kampfsport verschrieben, vorzugsweise Karate, wie sie. Alles das hatte er ihr verraten, nachdem sie etwa gegen Mittag das erste Mal völlig verausgabt aus der Dusche kamen und sich auf die Couch fallen ließen.
Shiva betrachtete ihn nun, als er vor ihr stand und einfach das Handtuch fallen ließ. Nackt wie Adam im Paradies präsentierte er sich ihr. Shiva setzte sich auf, zog sich Marcs viel zu großes T-Shirt aus und legte nun genauso nackt wie er, ihre Hände auf seine Hüftknochen.
„Wie schön er ist.“, hauchte sie ihm einen Kuss auf die Eichelspitze und spielte versonnen mit seiner zusammengefallenen Pracht.
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