Beide Mädels hofften, dass die Jungs genügend Sitzkissen eingepackt hatten. Nachdem Maria dieselbe Dosis wie ihre Mitschülerin empfangen hatte, durfte sie sich neben ihr aufs Bett knien. Beide Popos waren mit dunklem Rot überzogen, hätten in der Dunkelheit wie rote Ampeln geleuchtet. Die Mädchen jammerten noch lange, kamen aus dem Heulen gar nicht mehr raus. Paul taten sie schon leid, weil er den beiden wirklich sehr zugesetzt hatte. Als sie sich ausgeweint hatten, schickte er sie ins Bett.
Alina und Maria verzichteten auf die Pyjamas, als sie nebeneinander und auf dem Bauch liegend einschliefen. Auf den heißen Rotbäckchen lag ein eiskalter Waschlappen, frisch aus dem Kühlschrank.
Am nächsten Morgen ging es gleich unter die Dusche. Alina und Maria litten nicht nur unter Kopfschmerzen, auch weiter unten, auf der anderen Seite, pochte es sehr. Sie seiften sich gegenseitig sorgsam die Rücken ein, gingen beim jeweiligen Popo besonders vorsichtig vor. Ab und an verirrte sich eine Hand, was dann schon wieder zu ausgelassenem Gekicher führte. Die Mädels konnten sich glücklich schätzen, dass sie von Mutter Natur gesunde Ärschchen mitbekommen hatten. Dicke Backen wie diese vier, die sollten rasch ausheilen. Nachdem sie sich etwas abgekühlt hatten, zogen Maria und Alina ganz vorsichtig die Höschen an. Schnell schlüpften die Mädchen in ihre Shirts, banden sich dazu einen Handtuchturban. Als sie auf den Flur traten, kamen gerade Andreas und Finn um die Ecke. Den Mädels wäre das kaum peinlich gewesen, hätten sie gestern keine Senge bezogen. Schnell huschten sie an den jungen Männern vorbei, die ohnehin etwas ahnten. Jeder wusste ja, dass Herr Berger mit den Mädchen zuhause geblieben war. Daher verwunderte es kaum, dass sich die Augen der Jungs auf bestimmte Regionen konzentrierten. Auf dem unteren Teil der Mädchenhintern schimmerte ein verdächtiges Rot.
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