Werkzeugmesse

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Sven Solge

Eifersucht plagte mich und als der letzte Kunde gegangen war, spürte ich sowas wie Erleichterung.

Martina räumte die Maschinen in den kleinen Schrank, der sich unter dem Verkaufstresen befand. Und dabei musste sie sich oft bücken, was ihren entzückenden Po so richtig zur Geltung brachte.

Der enge Overall saß wie eine zweite Haut auf ihrer schlanken Figur und ich ertappte mich bei dem Gedanken, wie ich sie aus diesem engen Kleidungsstück befreien könnte.

Immer wieder nahm ich ihren Duft wahr, wenn ich ihr die Werkzeuge zureichte und sie die im Schrank verstaute. Ihr Lächeln, das ihr ganzes Gesicht zum Strahlen brachte, ließ meine Hose immer enger werden.

Die Nachbarstände leerten sich und auch wir waren fertig.

„Ich ziehe mich eben um!“, sagte Martina und zog sich in den kleinen Nebenraum zurück, wo sich die Kaffeemaschine, ein Spind und ein kleiner Kühlschrank befand. Ich nickte, fügte dann aber hinzu: „Ich warte auf dich!“

Ich hörte sie leise vor sich hin schimpfen. Dann polterte etwas zu Boden und wieder schimpfte sie.

Und dann hörte ich sie rufen: „Ralf?“

„Ja!“

„Könntest du mir bitte mal helfen? Der Reisverschluss hat sich verklemmt, ich bekomme den Overall nicht auf!“

Mir wurde heiß und kalt, bei dem Gedanken ihr so nah zu kommen. „Ja, gerne!“, antwortete ich, schob den Vorhang beiseite und trat in den wirklich engen Raum. Es war so eng, dass eigentlich nur eine Person rein passte, sodass wir fast auf Tuchfühlung voreinander standen. Sie hielt den Zipper etwas unterhalb ihrer Brüste und zeigte mir, dass er weder vor noch zurück ging.

Ich fasste den Zipper an, nachdem sie ihn los gelassen hatte und dabei fiel mein Blick auf die zarten Ansetze ihrer Brüste. Dieser Anblick raubte mir für einen kurzen Moment die Luft. Für einen Augenblick war ich versucht meine Lippen darauf zu drücken, doch dazu kam ich nicht mehr.

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