Das Hotel war jetzt von einem Palisadenzaun umfriedet, um Überfälle durch die Donalds oder anderes Ungeziefer abwehren zu können. Es sah ein bisschen aus wie ein Fort aus alten John-Wayne-Western, vier Türme an den Ecken, sowie zwei links und rechts des Zugangstors, die auch die Autos der Gäste gegen Diebstahl sichern konnten. Nur das vierstöckige massive Gebäude, die Palisaden weit überragend, störte die Wildwestoptik massiv.
Für uns bedeutete es sichere Unterbringung unserer Tiere und endlich einmal ungestörten Schlaf. Der Mann an der Rezeption, schmierig und mit verschlagen wirkenden kleinen Augen verlangte Vorkasse und schaute Jill gierig an, während ich die notwendige Anzahl New Dollars aus meinem Geldgürtel klaubte.
Die Herberge war einfach, vom ehemaligen Hotelluxus war wenig geblieben. Eine Renovierung war sicher schon vor der Apokalypse fünf Jahre überfällig gewesen Es gab keinen Strom und der Ventilator hing schief und bewegungslos unter der Decke. Aber immerhin gab es fließend Kaltwasser. Die obligatorische Mappe auf dem Schreibtisch machte noch Reklame für die drei hauseigenen Pornokanäle ‚Erotik‘, ‚Hardcore‘ und ‚Special Interrest‘ die längst der Stromlosigkeit zum Opfer gefallen waren.
Ich musste lachen, als sich Jill mit dem kalten Wasser quickend ihre zarten Brüste und die Möse wusch und dann begann sich das mit Rasierschaum eingeweichte Pfläumchen zu rasieren.
„Du stöhnst dabei wie eine Professionelle“, fand ich, während sie ihren Unmutsbekundungen freien Lauf ließ. Mein Amüsement darüber stachelte sie noch mehr an und sie trommelte mit ihren Fäustchen gegen meinen Brustkorb.
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