Wie ich Mr. Garcia kennenlernte

Tinas Geschichte - Teil 18

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Wie ich Mr. Garcia kennenlernte

Wie ich Mr. Garcia kennenlernte

Stayhungry

Als er erschlaffte, lag ich wimmernd unter ihm, so intensiv war mein Höhepunkt und er überdeckte mich mit sanften, erschöpften Küssen. Dann ließ er sich neben mich sinken. Er schwieg, aber trotz seiner ernsten Augen wirkte er sehr entspannt, war ganz nah bei mir, und mir schien, er wäre einen Zug sanfter, milder geworden. Sein Schweigen war angenehm, er musste keine dieser elenden Manöverkritiken beginnen, zu denen manche Männer sich beim ersten – oder hundertsten – Mal gedrängt oder verpflichtet fühlen.

Es war warm in dieser Nacht, Nacktheit die richtige Bekleidung, um beieinander zu liegen, die Nähe kein Suchen nach Wärme, sondern nur nach der Haut des geliebten Menschen. Müdigkeit stellte sich nicht ein, wir plauderten unbeschwert, lachten, schmusten und die Sympathie wuchs. Irgendwann stellte sich neues Verlangen ein. Die zweite Erregung des Mannes ist die bessere. Er muß nicht von Anfang an darauf bedacht sein, nicht zu früh zu kommen, um der Frau gerecht zu werden. Er ist vom ersten Erguß so gereizt, dass sie ohnehin länger andauert. Auch für mich ist die zweite Erregung die bessere, denn dann ist es nicht mehr die überwältigende körperliche Gier, die auch mich oft mehr drängt als für einen phantasievollen Liebesakt gut ist. Nun aber saß ich auf ihm, mit kreisendem Becken, ließ ihn meine Brüste liebkosen. Seine Hände wanderten über meinen Rücken, meine Hüften, meine Backen, in meine Falte, an meinen Muskel. Irgendwann drehte er mich vor sich auf die Knie und nahm mich von hinten. Bevor er eindrang, hatte er mich noch einmal ausgiebig verwöhnt, dass ich fast noch abwegigere Gelüste entwickelte hätte. Ich fühlte sein Schambein fest auf meinen After schlagen und war dadurch auch dort intensiv stimuliert. Als er diesmal kam, hatte er meine Hüften fast schmerzhaft gepackt und wollte schier in mich hineinkriechen. In dieser Stellung lag mein Uterus optimal, nichts schmerzte trotz der Heftigkeit seiner Stöße.

Ich hätte ihn anbeten können. Es war, als würden wir uns schon lange lieben. Ich fühlte ihn vertraut wie noch nie einen Mann zuvor und auch er schien nicht diese unangenehme Melancholie zu entwickeln, die manche Männer nach der Ejakulation überfällt und die oft ein Zeichen zum Aufbruch ist für sie oder ihn, je nachdem‚ wo man oder frau zu Gast war. Er aber stand nach kurzem Ausklingen auf, hob mich hoch und trug mich ins Schlafzimmer. Die Sonne wird uns wecken, diese seine Zusicherung ließ mich an nichts Weiteres mehr denken und in seinem Arm schlief ich ein.

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