Wie im Himmel - Teil 1

Sabine

65 10-17 Minuten 0 Kommentare
Wie im Himmel - Teil 1

Wie im Himmel - Teil 1

Wolfgang Mertens

Kurts Blick gleitet über ihren nackten Körper. Seidig glänzt ihr braunes Haar und verteilt sich wie ein Lichtschein über das Kissen. Volle Lippen, die er so gerne küsst. Aber lieber noch auf seinem Schwanz spürt. Weiter wandert sein Blick an ihr herab. Zu den vollen Brüsten, die er liebevoll seine zuckersüßen Melonen nennt. Wenn sie steht, sind sie prall und trotz ihrer Schwere wundervoll rund. Jetzt, wo sie in tiefem Schlaf vor ihm liegt, verteilen sie sich sanft über ihren Oberkörper. Gerne würde er jetzt an ihnen saugen und lecken. Aber er möchte sie nicht wecken. Er hat noch etwas anderes vor heute Abend. Dennoch nimmt er sich die Zeit, seinen Blick noch rasch tiefer gleiten zu lassen. Entlang der dünnen Haarlinie, die zwischen ihren Oberschenkeln endet. Geschlossen sind sie und lassen nur ahnen, welch ein forderndes Lustloch sich dort befindet.
Langsam wendet er sich ab und verlässt leise das Zimmer. Denkt an die Zeit, in der sie sich kennen und lieben lernten. Es sind nur wenige Schritte bis ins benachbarte Zimmer, dessen Türe er ebenfalls leise öffnet und ganz still eintritt. Ihre Tochter Sabine hat einen ebenso tiefen und festen Schlaf wie ihre Mutter. Dennoch ist er um absolute Stille bemüht.

„Endlich kommt er. Heute hat er sich viel Zeit gelassen. Ob Mutter ihn erst noch befriedigt hat?“, denkt Sabine und seufzt still in sich hinein.
Schon viele Tage lang hat sie darüber nachgedacht, ihm endlich zu sagen, dass sie weiß, dass er die letzten Nächte in ihrem Zimmer war. Aber sie hatte auch Sorge, dass er sich dann völlig zurückziehen könnte. Und daran ist ihr nicht gelegen. Sie will endlich von einem richtigen Mann genommen werden. Einer, der weiß, wie eine Frau befriedigt wird. Die Jungs, mit denen sie verkehrt, waren ungeeignet. Und der eine, mit dem sie mal Sex hatte, war eine totale Niete.
Jetzt konnte sie seinen Blick förmlich spüren. Ruhig blieb sie auf der Seite liegen und gab ihm so Zeit, sie weiter zu betrachten.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 14491

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben