Wie wir ausleben, was uns Lust bereitet

Der Club der verborgenen Lust - Teil 4

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Wie wir ausleben, was uns Lust bereitet

Wie wir ausleben, was uns Lust bereitet

Alnonymus

Carla und Wilhelm, beide genauso gekleidet wie wir, empfangen uns mit einer herzlichen Umarmung. „Schön, dass ihr da seid.“ meint Carla. „Und, hat alles geklappt?“ fragt Wilhelm im gleichen Atemzug. „Alles bestens.“ bestätige ich kurz, „Aber ehrlich gesagt sind wir doch ein bisschen aufgeregt.“

„Das gibt sich schnell.“ lacht unser Gastgeber, „Kommt, wir wollen euch erst mal den anderen Gästen vorstellen. Schade das Hannes und Lisa heute nicht da sein können.“ Fast Arm in Arm gehen wir die Treppe hinunter, stehen schließlich gemeinsam neben der Tür im ‚Wohnzimmer‘. Ich spüre eine große Leere in meinem Bauch, und wie ich meine Frau kenne, geht es ihr nicht anders. Wilhelm schlägt ohne Zögern kräftig auf den Gong, der auf dem Buffettisch steht. Sofort erstirbt das Gemurmel, während sich alle Augen auf uns richten. „Liebe Gäste, ich möchte euch zwei neue Mitglieder vorstellen, die seit letzter Woche zu uns gehören. … Das sind Sarah und Helmut.“ erklärt Wilhelm feierlich, „Sie sind heute zum ersten Mal bei unserm Treffen dabei. … Beide sind Freunde von Hannes und Lisa, die leider heute verhindert sind. … Deshalb bitte ich Sabine und Robert, sich ein wenig um unsere neuen Gäste zu kümmern, und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. … Soviel ich weiß, kennt ihr euch ja bereits.“ Sowohl die beiden Angesprochenen, als auch meine Liebste und ich nicken bestätigend.

Wilhelm wendet sich uns zu: „Also genießt die Zeit hier, unterhaltet euch ungezwungen, habt jede Menge Spaß, und lebt eure Lust ohne Hemmungen aus. … Dazu sind wir schließlich alle hier.“ „Und jetzt stoßen wir erst einmal an.“ höre ich Carlas Stimme von der Seite. Sie und zwei weitere Frauen nähern sich mit großen Tablets auf denen unzählige gefüllte Sektgläser stehen. Alle bedienen sich, um uns schließlich gemeinsam zuzuprosten. In der Folge können wir uns vor Umarmungen kaum retten, so herzlich werden wir empfangen.

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