Wie wir entdecken, was uns erwartet

Der Club der verborgenen Lust - Teil 3

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Wie wir entdecken, was uns erwartet

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Alnonymus

“ erklärt Wilhelm, auf die leeren Tische an der Wand deutend, „Es ist alles Fingerfood, so dass man auf Messer und Gabel verzichten kann.“ „Einige Paare treffen sich hier an den Bistrotischen zum Essen, aber ihr könnt die Teller mit den Leckereien natürlich gerne überall mit hinnehmen.“ hakt Carla ein, „Dies ist übrigens auch der einzige Bereich, an dem Sex verboten ist. … Ansonsten könnt ihr euch überall miteinander vergnügen, natürlich gerne auch an der Bar, wenn ihr mögt.“ „Bitte benutzt aber immer Kondome, auch wenn ihr die sonst nicht braucht, denn angetrocknete Spermaflecke lassen sich nachher oft ziemlich schlecht wieder entfernen, … außerdem möchtet ihr sicherlich auch nicht die feuchten Hinterlassenschaften der anderen Gäste vorfinden.“ bittet Wilhelm uns, doch das ist für uns in dieser Situation selbstverständlich, auch wenn wir die Dinger schon lange nicht mehr verwendet haben. Erst jetzt fällt mir auf, dass überall im Raum verteilt Bonbonschalen stehen, die mit Kondomen gefüllt sind. Immer daneben stehen kleine, schmuckvolle Schachteln, in denen sich Kosmetiktücher befinden.

Carla grinst meine Frau ziemlich eindeutig an: „Wenn du übrigens ein kleines Schleckermäulchen bist, und dir die Sahne deines Mannes schmeckt, darfst du natürlich gerne auch mal ohne Gummi von ihm naschen.“ „Danke für den Tipp.“ lächelt Sarah nur, während sie mir verschwörerisch zuzwinkert. Wieder merke ich, wie das Blut in meine unter Körperhälfte fließt, während ich mir vorstelle, wie ich an der Bar einen Cocktail zu mir nehme, und meiner Frau gleichzeitig einen besonderen Drink in ihr Schleckermäulchen spritze.“ „Wenn ihr mal ein Handtuch brauchen solltet, die findet ihr in der Anrichte drüben an der Wand. Nehmt euch einfach eins raus, und legt es nachher in den Wäschekorb daneben. … Mülleimer sind neben der Anrichte und hier an der Bar. … Das wars schon.“ holt Wilhelm mich aus meinen Gedanken. „So, und nachdem ihr nun unser Wohnzimmer kennengelernt habt, zeigen wir euch jetzt das Schlafzimmer.“ meint Carla nach einer kurzen Pause, während sie sich zusammen mit ihrem Mann auf die Tür in der gegenüberliegenden Wand zubewegt. Von unseren Eindrücken noch völlig übermannt, folgen Sarah und ich den Beiden wie in Trance. Vermutlich ist die Wand erst beim Umbau errichtet worden, aber mit der gründerzeitlichen Tür, sieht es aus, als ob es immer schon so gewesen ist.

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