Nicht zu direkt, über ein paar minimale Umwege. Und mich dabei genau so stimulieren, wie ich es ihm gezeigt habe. Wie er sicherstellen kann, dass ich immer komme. Ein wenig verspielt, ein wenig indirekt, aber ganz sicher erfolgsversprechend. Und auch heute – es dauert nur wenige Sekunden. Ich kann das «fuck» gar nicht zu Ende denken, das mir aufgrund der Unmöglichkeit in den Kopf schoss, und schon fühle ich, wie sich der Orgasmus in mir aufbaut. Ein Teil von mir bemüht sich, die Lippen aufeinandergepresst zu halten, nicht zu laut zu atmen. Ein anderer verliert sich in den Wellen, im Zittern, ihn ihm.
Danach bleiben wir kurz aneinander gelehnt stehen, als müssten wir erst wieder lernen, wie man im normalen Takt atmet. Wie man leise ist, wenn man nichts tut.
Als ich ihn ansehe, ist sein Blick noch immer derselbe.
Ruhig.
Aber jetzt deutlich dunkler.
„Das Kleid“, fragt er leise, „ist es immer noch hässlich?“
Ich sehe an mir herunter. An ihm. An uns. An dem sehr verrutschten Kleid.
Und schüttle langsam den Kopf.
„Ich glaube…“, sage ich leise, „ich nehme es.“
Natürlich würde ich jetzt gerne behaupten, ich hätte es nur aus Anstand gekauft. Denn man kann ja kein Kleid zurückhängen, in welchem man soeben Sex gehabt hat. Das gehört sich nicht. Also nicht, dass ich dies explizit so gelernt hätte. Aber es wäre wohl etwas, das unter «noch ungezogener, als in der Kabine Sex zu haben» fallen würde.
Ich habe es gekauft, weil ich an ihm Gefallen gefunden hatte. Weil ich dieses Gefühl und dieses Erlebnis mitnehmen wollte. Und weil ich schauen wollte, ob das Kleid auch in Zukunft seine magische Wirkung entfalten würde – wie etwa heute.
Als ich ihn sehe, muss ich schmunzeln. Wie er dasteht – scheinbar lässig, mit diesen Händen, die immer ganz entspannt wirken.
Wieder mal dieses Kleid
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Wieder mal dieses Kleid
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