Nicht dass ich bislang voyeuristische Neigungen gehabt hätte – aber die Neuheit und der verbotene Hauch dieser Situation, sie machen mich einfach geil.
„Leise“, sagt er, mehr Atem als Wort.
Ich nicke, obwohl ich längst kaum noch klar denken kann.
Seine eine Hand liegt an meinem Rücken, mit der anderen zieht er das Kleid ein Stück höher, nicht hastig, sondern mit einer Ruhe, die mich einfach wahnsinnig macht. Der Stoff, der zuvor so eng an mir lag, rutscht über meine Haut und stimuliert diese auf eine ungekannte Art. Und ich, ich presse die Lippen aufeinander, weil ich keinen Laut von mir geben darf. Ja, mein eigener Atem klingt mir zu laut.
„So leise?“ frage ich flüsternd.
Er antwortet nicht sofort. Stattdessen blickt er mir in die Augen, langsam, konzentriert. Er wirkt so kontrolliert, während genau diese Kontrolle uns beiden schon längst verloren ging.
Dann beugt er sich an mein Ohr.
„Ja“, sagt er leise. „Genau so.“
Seine Finger gleiten tiefer, ohne Zögern in meinen Slip, in mich. Ich zucke zusammen, bleibe aber still, weil ich weiß, dass genau das der Punkt ist: nichts sagen, nicht laut werden, nicht die Fassung verlieren. Denn sonst könnte dieses Abenteuer zu schnell enden.
„Du machst das extra“, hauche ich.
„Was?“
„Dass ich kaum noch denken kann.“
Jetzt lächelt er nur – dieses kleine, gefährlich ruhige Lächeln, das mich jedes Mal mehr erregt, als es sollte.
Draußen raschelt es.
Wir beide erstarren.
Es ist nur ein Geräusch. Wahrscheinlich ein Schuh, vielleicht ein Vorhang, vielleicht jemand, der an einer anderen Kabine vorbeigeht. Aber in diesem winzigen Moment steht alles still. Meine Finger krallen sich in seinen Ärmel. Er bewegt sich nicht. Nicht einmal sein Atem verrät ihn.
Dann, ganz langsam, kommt die Sicherheit zurück.
„Siehst du?“ flüstert er. „Darum leise.“
Ich schlucke.
Wieder mal dieses Kleid
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Wieder mal dieses Kleid
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