Wieder mal dieses Kleid

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Wieder mal dieses Kleid

Wieder mal dieses Kleid

Leni Trattner

Werde dann aber wieder selbstsicherer.
«Dann lass uns keine Zeit verlieren»
Mit geschickten Fingern öffne ich seine Hose, ziehe sie gemeinsam mit seinen Shorts hinunter.
Auch wenn wir uns beeilen sollen, ein bewusster Blick auf seinen Penis muss sein. Ich habe ihn schon so oft gesehen. Aber ich muss ihn erneut kurz bewusst betrachten. Er ist nicht überdurchschnittlich groß, nicht wahnsinnig dick. Möchte ich sarkastisch sein, ich würde sagen, er wäre der perfekte Dildo für zwischendurch. Er ist einfach wunderschön. Und das sage ich, die immer behauptet hätte, ein Penis könnte nicht ästhetisch aussehen.
Doch beeindruckender ist, wie er sich anfühlt. Als er in mich gleitet, fühle ich es wieder. Er passt einfach perfekt in mich. Und wir sind ein perfekt eingespieltes Team. Ich weiß, wie ich mein Bein heben muss, damit er möglichst tief stoßen kann. Er weiß, wie er mich dabei stützen muss, damit ich nicht aus dem Gleichgewicht gerade.
Er hält mich fest, während ich den Kopf gegen ihn neige und die Augen schließe. Ich verliere das Gefühl für die Realität um mich herum. Da ist nur noch diese steigernde Hitze, diese Anspannung, dieses Wissen, dass wir beide längst an dem Punkt sind, an dem Aufhalten keinen Sinn mehr hätte. Und auch an einem Punkt, an welchen wir nicht hätten kommen dürfen. Wir sind vernünftig. Aber wir sind wohl nur alt genug, um es besser zu wissen, aber es trotzdem zu tun.
Ich kann fühlen, wie er schneller wird, mich heftiger stößt – immer noch bedacht, dies möglichst leise zu tun. Dann, wie sein Körper kurz erzittert, wie er mich fester hält, wie er kurz damit kämpft, nicht doch einen laut von sich zu geben. Und dann, wie seine Finger ganz zielsicher ihren Weg finden. Wie sie kurz über meine Schamlippen streichen, dann aber weiter zur Klit wandern.

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