Wilde Träume

Eine erotische Geschichte nicht nur für Männer!

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Wilde Träume

Wilde Träume

Angela

Die Nachtstunden schluckten einen Teil der Tageshitze, so das es in der Wohnung nicht mehr ganz so unerträglich heiß war.Bewegungslos lag Cate auf dem großen Bett, eingesponnen in das Netz ihrer bizarren, lustvollen Phantasie. Waren wirklich erst Tage vergangen seit der letzten Begegnung mit I H M?
Ihrem Einstieg in bisher unbekannte Dimensionen. Die nicht enden wollenden, gierigen Vereinigungen, jedes noch so kleine Gefühl in sich aufsaugend, wissend das eine lange Zeit der Trennung folgen würde.
Ein Lufthauch wölbte leicht den transparenten Vorhang aus grauem Organza vor dem geöffneten Fenster. Wie Seide umspielte die kühlende Brise ihre nackte Haut und lies sich liebkosend darauf nieder.
In Cates Vorstellung fühlte es sich an, wie die Berührung seiner Hände, wie die kleinen fordernde Bisse seiner Lippen in ihrem Nacken, das Prickeln seiner feuchten Zunge, wenn er an ihren Ohrläppchen entlang fuhr.
Sie begann heftig zu atmen und spürte wie ihre Erregung zu ihrem Geschlecht hinabströmte. Ihr Körper machte sich selbstständig und sie konnte überhaupt nichts dagegen tun, aber wollte sie es denn überhaupt?
Eine Spur glänzender Feuchtigkeit zog sich, nicht zu übersehen, auf der Innenseite ihrer Schenkel entlang.
War dies die Auswirkung der Hitze welche immer noch, jede Action lähmend, bleiern über der Stadt lag? Oder war es nur das Resultat ihrer Erinnerung an das letzte Wochenende mit I H M. Voll von neuen Erfahrungen, unkontrollierter Leidenschaft und Ekstase?
Bewusst lenkte Cate ihre Finger in tiefere Regionen. Sie fühlte die glitschige Feuchte zwischen ihren Beinen und das hungrige Brennen, das in ihrem Bauch hochstieg. Automatisch begannen ihre Finger zu kreisen.
Ihr Blick wanderte dabei über ihren noch jugendlich aussehenden Körper und blieb an den Nippeln hängen, die vorwitzig und steil vor ihr aufragten. Instinktiv nahm sie die Herausforderung an.
Sanft rollend umspielten ihre, von intimer Nässe benetzten, Fingern die harten Knospen. Den Druck langsam und kontinuierlich steigernd, zwirbelnd und ziehend rieben die Fingerkuppen an den aufgestellten Brustwarzen, bis sich ein wohliger Schmerz mit ihrem Schoß vereinte.
Unbändig war ihr Wunsch, jetzt von seinen geübten Händen festgebunden zu werden. Das brennende Verlangen durchflutete sie bis in die letzte Faser ihres sensibilisierten Körpers. Vergebens – es reagierte niemand auf ihr lustvolles Stöhnen, er war, unerreichbarer für sie, in weiter Ferne.
Sie war allein, nur die erotischen Gedanken waren ihr Gefährte.
Noch immer hielt Cate die Erinnerung gefangen, an das letzte, gemeinsame Wochenende mit ihm. Überwältigend, beängstigend, faszinierend und bizarr zugleich waren die neuen Eindrücke und Erlebnisse für sie gewesen.
Sie hatte gelernt loszulassen, zu vertrauen, konnte sich fallen lassen, in dem Bewusstsein aufgefangen zu werden und die ganze Zeit über beschützt zu sein.
3 Tage vorher.......
Auf blutroten Laken gebettet, einem Altar gleich, lag Cate auf dem Bett, kühl schmiegte sich das Satintuch um ihre weiblichen Rundungen.
Sie war fast nackt, nur ein schwarzer Strapsgürtel mit kleinen, neckischen Schleifen und hauchdünne Nylons zierten ihren Körper.
Der ganze Raum war in warmes Kerzenlicht getaucht. Viele kleine Flämmchen, züngelten begierig um sie herum und malten gespenstige Schatten an die Wände, von denen sie jedoch nichts wahrnahm. Leise beruhigende, Musik wie aus anderen Sphären, drang an ihr Ohr. Intensiv, fast betäubend duftende Weihrauchschwaden zogen durch das Zimmer
Kleine Schweißperlen glänzten zwischen Cates Brüsten, ein untrügliches Zeichen ihrer inneren Anspannung.
Im Kontrast zu ihrer inszenierten Umgebung, waren ihre Arme mit weichen, schwarzen Seilen kunstvoll gefesselt. Straff über dem Kopf zurückgebunden und am Kopfende befestigt.
Die Beine gespreizt und ebenso kundig an beiden Seiten des Bettes fixiert, jedoch ohne dass die Stellung für sie unangenehm oder gar schmerzhaft war. Sie konnte sich noch bewegen ohne das die Seile ihr ins Fleisch schnitten, sich aber nicht wegdrehen. Ein schwarzes Seidentuch bedeckte ihre Augen und ließ nur einen schwachen Lichtschimmer erkennen.
So lag sie da, Minute um Minute verstrich ohne das etwas passierte. Es kam ihr wie eine Ewigkeit vor. Ihr Atem ging hastig und schnell, das Herz klopfte wild und ihre Gedanken überschlugen sich. Tausend Botschaften, die sich kreuzten und querten, Gefühle und auch Ängste von deren Existenz sie bisher keine Ahnung gehabt hatte.
Würde ihr Vertrauen zu ihm ausreichen um dieser Prüfung standzuhalten?
Noch bevor sie diesen Gedanken zu Ende denken konnte, fühlte sie plötzlich etwas kaltes zwischen ihren Brüsten. Es dauerte einen Moment bis sie realisierte was dies war.
Langsam folgten die Eiswürfel in seinen Händen den Konturen ihrer Brüste. Sie beschrieben Kreise um die dunklen, mediterran anmutenden Brustwarzen, welche hart und begierig nach oben standen. Dann glitten seine Hände gemächlich den Bauch hinab und die letzten Reste des kalten Spielzeugs zerschmolzen zwischen ihren Beinen.
Sie seufzte hörbar und genoss es zunehmend.
Ein Kribbeln durchlief ihren Körper. Ein Schwall ihres Saftes füllte das Dreieck zwischen ihren Beinen mit Moschusduft. Sie spürte die Nässe. Plötzlich stieg Scham in ihr hoch über das unkontrollierte Verhalten, ihre Geilheit, die sie so offen zur Schau stellte.
Am liebsten hätte sie geweint, gleichzeitig aber wuchs ihre Erregung, steigerte sich ins Unermessliche; sie schien nur noch aus purem Verlangen zu bestehen.
Das Blut pulsierte pochend in ihrem Unterleib und sie wünschte sich nichts sehnlicher, als dort an dem Punkt, auf den sich all ihre Gedanken konzentrierten, von ihm berührt zu werden.
Waren ihre Gedanken so offensichtlich? Er hatte ihre geheimen Wünsche erraten.
Langsam strich er an ihrem Bein entlang aufwärts.
Cate spürte die elektrisierende Wirkung durch die hauchdünnen Strümpfe.
Eine heiße Welle nach der anderen jagte durch ihren Körper. Als er die Stelle erreicht hatte, wo ihr Strumpf endete, ließ die plötzliche Berührung der Haut sie erneut leise aufstöhnen. Weiter, weiter, nur nicht aufhören, drängte es in ihr.
Seine Finger aber blieben draußen, vor ihrer heißen, überquellenden Spalte. Er verteilte den Saft sanft über dem rasierten Venushügel, den fleischigen Schamlippen, ging auf Erkundung bis zur Rosette um anschließend mit der Clit zu spielen.
Genau das hatte Cate sich immer gewünscht, das war es was sie brauchte, was sie insgeheim in ihren Träumen schon oft durchlebt hatte, wonach ihr Unterbewusstsein gierte. Diese Mischung aus Hingabe, Kontrollverlust, Unsicherheit aber auch grenzenlosem Vertrauen in den Partner.
Dann endlich schieben sich zwei Finger tief in sie hinein, in ihr warmes pulsierendes Innere. Endlich konnte sie ihre Lust herausschreien.
Hin und her - rein und raus, sich zu einem Stakkato steigernd. Sie fühlt die Hitze in sich aufsteigen und ihren ganzen Körper durchfluten. Es dauerte nur eine kurze Weile, dann stand sie, den Rücken gekrümmt, an der Schwelle zum bevorstehenden Orgasmus.
Tiefer und tiefer wollte sie seine Hand in sich spüren, am liebsten hätte sie seine ganze Faust in ihrer Liebeshöhle gespürt. Ekstatisch zuckte ihr Becken.
Mehr,.... Mehr.... !
Lichter in grellen Farben zerbarsten vor ihren Augen. Mit einem animalischen Aufschrei wurde sie von dem einsetzenden Höhepunkt auf einer Welle nie erlebter Intensität hinweggeschwemmt.
Die Fesseln waren gelöst und der Schal entfernt. Zärtlich streichelte er ihre Handgelenke bis sie wieder gut durchblutet waren, während ihr Körper immer noch in kleine Zuckungen nachbebte.
Die Augen geschlossen blieb Cate, ermattet noch eine geraume Zeit bewegungslos liegen, um die soeben erlebten Eindrücke nachhaltig auf sich wirken zu lassen. Ihre ausgestreckte Hand tastete suchend nach der seinen, bis sich ihre Finger fanden und vereinigten.
Dankbar und schutzsuchend zugleich legte sie ihren Kopf hinein. Dann begann sie jede einzelne seine Fingerspitzen zu küssen und die letzten Tropfen von seinen Fingern zu lecken, welche nochbenetzt waren vom Saft ihrer ungezügelten Geilheit und Lust. Sie war unfähig in diesem Moment ihre Gefühle in Worte zu fassen.
Langsam - wiederstrebend, sich wohlig räkelnd, kehrte Cate in die Realität zurück. Tauchte auf aus den Tiefen ihrer erotischen Phantasien.
Der Wind strich noch immer gleichmäßig über ihren glühenden Körper und fächelte ihr die wohlverdiente Kühlung zu. Ihre Haut war jetzt mit einem feinen Schweißfilm überzogenen, entspannt und zufrieden lag sie allein in ihrem Bett.
Beendet war die Reise auf den Schwingen der Phantasie. Abgestreift waren die Fesseln der Illusion – lediglich ihre tropfnasse Hand und die feuchte Stelle auf dem Laken unter ihren Lenden zeugten von ihrer Ausschweifung.

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