Sie liebte diese einfachen Mahlzeiten da oben und wusste, dass das, was sie sich da einverleibte, ihrem Stoffwechsel gut tat. Wilma fühlte sich gesund und kräftig, und sie wusste um ihre Attraktivität.
Noch einmal vergewisserte sie sich, dass sich niemand ausser ihr in der Scheune befand und öffnete alle Schränke. Oben in der Schlafkammer sah sie unter ihrem Bett nach und verschloss vorsichtshalber die Tür. Dann zog sie sich aus und schlüpfte unter die Decke. Die Stunden vergingen, und ausser leisem Kuhgeläut von Tieren, die sich im Halbschlaf wendeten, war nichts zu hören. Dann träumte Wilma. Sie spürte auf ihrem Bauch eine schwere, warme Männerhand. Die Berührung war so, als wollte der Mann Wilmas aufkeimende Furcht bändigen. „Ganz ruhig, Wilma, Dir geschieht nichts.“ Mit der Zeit empfand Wilma die Berührung als angenehm. Langsam tastete sich die Hand nach unten, zwischen Wilmas Beine. Wilma war sich Fummeleien gewohnt und fand mittlerweile nichts mehr dabei. Männer waren eben so. Ein langweiliges Schamlippenpaar war für sie der Mittelpunkt des Universum; dafür lebten sie. Die schwere, warme Männerhand war aber nicht gierig, wollte nichts, was Wilma nicht gab. Die Finger strichen liebevoll über Wilmas Schamhaarspitzen, und ein Fingerrücken streichelte die Region um ihre Cliti. Wilma hatte eine sehr grosse Clitoris, was ihr von etlichen Männern bestätigt worden war. „Wie ein Pflanzenköpfchen“, war die eine Bemerkung, „wie eine Tulpenknospe“ die andere. Der Mann machte seine Sache gut; Wilmas Unterleib wurde warm, und sie hatte einen intensiven Orgasmus, mitten im Schlaf.“
Wilma erwachte mit weit gespreizten Beinen. Hatte sie wirklich nur geträumt? Der Tag verlief ereignislos; Wilma ernährte sich von ihren Vorräten, und die Kühe konnten es im Grunde ganz gut ohne sie. So verbrachte Wilma den ganzen Nachmittag mit Lesen. Da fiel es ihr wie Schuppen vor den Augen.
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