Das einzig Unerwartete, das er, ein wenig geschockt, aber höchst interessiert anstarrt, ist der dichte, schwarze Busch zwischen den Beinen, der all das verdeckt, was er vielleicht auch noch gerne gesehen hätte. Geschockt und amüsiert ist er von der rosa Duschkappe, die sie sich aufsetzt und in die sie sorgsam ihre üppigen Haare steckt. Diese Kappe ist wohl ein Relikt aus einer frühen Zeit, denkt er, so etwas kann man doch nur noch im Museum sehen, genauso wie diese sagenhaften Schlüpfer.
Die Frau ist immer noch nicht verlegen, trotz ihrer Nacktheit, trotz seines intensiven, unverholenen Glotzens. Sie hebt sogar beide Arme hoch, hält die Hände über den Kopf, beginnt sich zu drehen und zu tänzeln, reckt die Brust wieder weit vor und wackelt mit dem strammen Hintern, ein wenig Bauchtanz, ein wenig Striptease. Dabei lacht sie, ihr kehliges, zufriedenes Lachen, schaut ihn mit ihren Lachfältchenaugen an und fragt, ob sie nicht immer noch schön sei und ob sie ihm nicht gefalle. Sie sei doch eine Klassefrau und bis auf das bisschen Bauch, sei doch noch alles tadellos. Ohne seine Reaktion abzuwarten, ihr reicht wohl sein interessierter, zustimmender Blick, fährt sie fort, dass auch er noch durchaus ansehnlich sei, jedenfalls nach dem zu urteilen, was sie bisher gesehen habe. Er sei bestimmt okeee, sie dehnt das e, wenn er auch wenig prüde und schüchtern sei, aber das könne sich ja noch im Laufe des Abends ändern. Dann senkt sie die Arme wieder und unterstreicht mit eine paar scheuchenden Bewegungen der Hände, dass er endlich raus solle, aus der Wanne, weil sie auch noch ein wenig Wärme haben wolle. Er steht auf, verlässt die Wanne und die Wärme, doch bevor er geht und sich in das dünne Handtuch holt, das sie ihm auf dem Sofa bereit gelegt hat, hält ihn die Frau fest, hält sich an seinen Schultern fest, die fast einen halben Meter höher als die ihren sind.
Wind 2
12 31-48 Minuten 1 Kommentar
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schreibt Amanda69