Tanzen ist mein Leben, auch wenn ich es nie gelernt habe, so bewege ich mich einfach unheimlich gerne zu Musik. Mein Tanzpartner konnte sehr gut führen, und so verbrachten wir den Abend mit Tanz und Cocktails, und es wurde immer später. Ich trinke grundsätzlich „virgin“ Cocktails, also „jungfräuliche“ Cocktails ohne Alkohol, und jedes Mal, wenn „er“ mir ein neues Glas brachte, betonte er das VIRGIN besonders, und blickte mir dabei tief in die Augen und in den Ausschnitt und grinste mehr als frech. Ich dachte nur: „Na warte, ich werde sicher keine Deiner vielen Errungenschaften im Urlaub sein, so leicht bin ich nicht zu haben.“ Dachte ich….
Viel später verabschiedete ich mich von meinem Tischnachbarn, und machte ich mich auf den Weg in mein kleines Reich. Ich bedauerte, dass der Kellner wohl schon ohne mich gegangen war, denn als ich mich umblickte, sah ich ihn nicht mehr. Kurz war ich betrübt, denn das heisse Spiel hätte ich zu gerne weitergespielt, aber dann dachte ich daran, dass ich ja jeden Tag dorthin gehen könnte, um ihn zu sehen.
Allein sein Körper, seine Augen, seine Art sich zu bewegen, seine Stimme, alles das machte mich unheimlich an, und ich wusste, dass ich ihn wieder sehen musste. Ich duschte ausgiebig und legte mich noch nass aufs Bett. In Gedanken stellte ich mir den Kellner vor, dessen Hände über mich gleiten, und es dauerte nicht lange, und ich musste meine Hände auch in meinem Schoss versinken lassen, damit wenigstens ICH für mich sorgen konnte…Er hiess Tim, und als ich kam, stöhnte ich seinen Namen ganz laut in den frühen Morgen. Träumen ist wunderschön, hemmungslos und mit allen Menschen erlaubt, so schlief ich entspannt ein.
Ich drehte mich gearde wohlig im Bett, als ich plötzlich merkte, dass dort jemand neben mir lag, und sich gerade über mich beugte. Ich öffnete die Augen und blickte in braune Augen, die mutwillig blitzten, und spürte Hände, die sich bereits auf die Suche machten.
DER freche Dachs des Abends flüsterte mir ins Ohr: „Ich wollte dich überraschen, nachdem du mich den ganzen Abend so heiss gemacht hast, wollte ich endlich wissen, wie du dich anfühlst!“
Ich schluckte. Ich war völlig nackt, und er hatte auch nicht viel mehr als eine Shorts und ein T-Shirt an. Er liess seine Hände an meinem Busen entlanggleiten und küsste mich verlangend. Seine Zunge bat um Einlass, und ich merkte, wie seine Hand zwischen meine Beine glitt….ich musste aufstöhnen, und zog ihn an mich, drängte mich seiner Hand entgegen, und betete, dass dieser Kuss niemals aufhören möge….
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