Und eines sage ich dir von Mutter zu Tochter: Brichst du ihm das Herz, hast du in mir eine Feindin fürs Leben, dessen sei dir sicher!“
„Ich werd‘s mir merken. Hast du eben ‚Tochter‘ gesagt?“
„Hast du es denn noch nicht gemerkt, dass ich dich längst wie Chris und Falk in mein Herz geschlossen habe? Ich mag dich wirklich Josie, und wenn du keine dummen Flausen im Kopf hast, dann bist du für mich wie eine Tochter.“
„Danke Franzi, das bedeutet mir wirklich viel. Kommst du mich besuchen? Ich würde dich jetzt gern drücken.“
„Na klar Süße, dann sind wir zusammen aufgeregt, aber es lässt sich dann besser ertragen. Bis gleich.“ – Klack.
‚Hört das irgendwann auf‘, fragte ich mich selbst und stellte mir selbst die Vertrauensfrage. Mein Gefühl sagte mir, dass er eigentlich immer mit offenen Karten gespielt hatte. Wie schnell hatte er mir den Zugang zu seiner Vila ermöglicht, in der ich mich frei bewegen konnte. Dort gab es keine abgeschlossenen Räume.
Im Büro: Von der ersten Minute an hatte ich Zugang zu seinem Büro, mit Karo zusammen als einzige seiner Mitarbeiter.
Seine Lebensgeschichte, von seiner Mutter, seinem Vater, dem Haus in Spanien, seine Vermögensverhältnisse. Nichts hatte er mir verschwiegen. Nur Monaco, davon hatte er erst in einem Nebensatz am Abend nach der Bootstour erzählt. Im Gesamtergebnis fiel die Vertrauensfrage zu seinen Gunsten aus.Das ganze Materielle, an das ich mich leider viel zu schnell gewöhnt hatte, bedeutete mir nichts, denn ich liebte den Kerl, weil er war, wie er eben war! Wie er sich als Mann gab, als Vater, als Liebhaber. Hatten wir uns nicht oft in den Armen gelegen und uns das Hirn rausgevögelt? Hatten wir nicht diesen besonderen, atemberaubenden Sex zusammen erlebt? Und war ich nicht sogar schwanger von diesem Mann? Wie auch immer das passieren konnte, blieb noch zu ergründen. Er war, nein, er ist ein wunderbarer Mann.
Wo ist Falk?
Josie
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Wo ist Falk?
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