Zuerst sanft und tastend, beinahe zärtlich, dann zielgerichteter, sicherer. Es war kein hastiges Drängen, sondern ein stilles, konzentriertes Erkunden. Er wollte nicht nur den Auftrag seiner Herrin erfüllen, er wollte ihn vorbildlich erfüllen, ein guter Diener sein. Ohne Hektik erkundete er ihre intimsten Gebiete, küsste sie, neckte sie, leckte sie. Gerade diese Ruhe machte jeden Kuss, jede streifende Bewegung seiner Zunge doppelt intensiv.
Sie klammerte die Hände fester an die Tischkante, fühlte, wie ihr Atem unregelmäßig wurde, wie Hitze und Scham sich ununterscheidbar mischten. Sie war feucht, lief fast aus, war überrascht über die heftige Reaktion ihres Körpers. Wie sehr es ihr gefiel, wie sehr sie es genoss, wie sehr sie sich in diese Lust fallenlassen konnte. Am liebsten hätte sie die Augen geschlossen, doch sie wagte es nicht – sie spürte Wolfs und der Besitzerin Blick auf sich, streng, prüfend, unbeirrbar. Es war nicht nur ihr Körper, der hier geprüft wurde, sondern ihr Wille, sich sehen zu lassen, verletzlich, ausgeliefert. Und genau das bot sie ihnen und noch viel mehr – sie zeigte, dass sie diese Verletzlichkeit, dieses Ausgeliefertsein genoss.
Als er sein Zungenspiel intensivierte, fiel es ihr mit jeder Sekunde schwerer, sich zu beherrschen. Sie wollte standhalten, den Augen der beiden begegnen, und doch brach der Moment über sie herein – plötzlich, heftig, entwaffnend. Der Orgasmus entzog ihr das letzte Bisschen an Kontrolle, das sie noch über die Situation gehabt hatte. Ihr Rücken krümmte sich gegen den Tisch, der Mund blieb geöffnet, aber kein Schrei kam über ihre Lippen.
Als das Beben langsam verebbte, hielt er noch immer ihre Oberschenkel, stützend, fast fürsorglich. Ihre Brust hob und senkte sich, während sie das Gefühl hatte, jeder könne ihr Herzklopfen hören.
Wolf: Eintritt ins Rudel
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