Wolf: Eintritt ins Rudel

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Wolf: Eintritt ins Rudel

Wolf: Eintritt ins Rudel

Chloé d'Aubigné

Doch in keiner ihrer Vorstellungen hatte sie gedacht, dass dies in einem kleinen Verkaufsladen und in Anwesenheit von anderen Personen geschehen würde.
Doch sie wusste, sie hatte nichts mitzureden. Sie konnte nur abbrechen – und das wollte sie nicht. Sie wollte Wolf vertrauen, sich ihm hingeben. Und wenn er dachte, es wäre eine korrekte Bestrafung, dann hatte sie nicht an seinem Urteil zu zweifeln.
Das Paddle lag bereits bereit, in den Händen des Ehemannes. Als er es Wolf überreichte, war er nicht Ehemann, nicht Verkäufer – sondern dienender Sub, der schweigend die Befehle seiner Domina erfüllte.
Sie spürte, wie ihr Herz raste. Mit jedem Blick, jedem Detail in diesem Raum wusste sie: Sie war tiefer hineingezogen worden, als sie begriffen hatte. Und doch wollte sie nicht zurück.
Ihr Herz schlug so laut, dass sie befürchtete, die anderen könnten es hören. Wolf beugte sich zu ihrem Ohr, sprach leise, beinahe zärtlich:
„Du erinnerst dich an deine Safewords?“
Sie nickte. Bei ihrem ersten Treffen hatte er darüber gesprochen. Dass er immer dieselben, einfachen Safewords verwenden würde. Weil Sicherheit über Kreativität gehe
„Sag sie.“
„Rot. Beziehungsweise Gelb, wenn es fast zu viel ist.“
„Sehr gut. Denke daran, Du darfst sie benutzen. Nur du bestimmst, ob es weitergeht. Verstanden?“
Einen Moment lang spürte sie das Bedürfnis, einfach zu fliehen. Nicht weil sie Angst vor den Schmerzen hatte. Sie hatte Angst, sich zu blamieren, all dem nicht gewachsen zu sein. Aber noch stärker war der brennende Wunsch, zu wissen, was geschehen würde, wenn sie es nicht tat. Wenn sie vertraute, stark genug dafür zu sein.
Wolf legte eine Hand an ihren Rücken, beugte sie über den Tisch. Die Kälte der Tischkante durchdrang den Stoff, machte sie noch verletzlicher. Dann der erste Schlag – kein brutaler Hieb, sondern kraftvoll und kontrolliert geführt.

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