” Die Haarbürste tanzte weiter auf Yvanas Backen, die einen violetten Farbton angenommen hatten. Frank blieb stehen, um das Ende der Strafe nicht zu verpassen. Es deutete sich an, als Dunja die Bürste fallen ließ. Sie strich mit allen Fingern über Yvanas Hintern, als wollte sie ihr Werk prüfen. Dann gab sie Yvana mehrere, sanfte Klapse, von denen jeder einzelne sehr, sehr hübsch anzusehen war. Der mit dunkler Röte überzogene Mädchenpopo wabbelte sanft unter der tätschelnden Handfläche Dunjas. Nun musste Frank den Rückzug antreten, wenn er nicht ertappt werden wollte. Er ging leise nach unten, griff seinen Koffer und verließ die Wohnung. Er lief bis zur nächsten Straße, um sich von dort aus ein Taxi zu bestellen. Um diese frühe Stunde brauchte er nicht lange warten, bis ein Wagen auftauchte. Frank nannte die Adresse eines Hotels. Er wollte erst am kommenden Tag seine Rückkehr publik machen, indem er Frau und Tochter in die Arme schloss. Das Geschehen in Yvanas Zimmer beschäftigte ihn noch lange und es dauerte eine Weile, bis er es einordnen konnte. Um Dunja und vor allem Yvana auf seine verfrühte Heimkehr vorzubereiten, rief er am nächsten Vormittag an. Dunja sagte zwar, dass sie sich freue, aber so ganz glaubte er ihr nicht. Als er dann die Wohnung betreten und Dunja begrüßt hatte, fragte er nach Yvana. „Sie fühlt sich nicht wohl, aber es ist nichts Ernstes. Sie schläft, ich werde sie zum Abendessen aufwecken.” Frank wusste ja, was seine Tochter plagte. Den Ursprung des ominösen Unwohlseins vermutete er im Bereich ihres Popos. Er fragte sich, wie das Mädchen am Tisch sitzen wollte, ohne dass ihm ihr Problem auffallen musste. Dunja wäre es lieber gewesen, hätte Frank seine Geschäftsreise nicht vorzeitig beendet. Sie versprach Yvana, dass ihr Geheimnis eines blieb und dass ihr Vater nichts davon zu wissen braucht.
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