Yvette Kokett

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Yvette Kokett

Yvette Kokett

Andreas

Hiebe auf den nackten Po – der Gedanke erregte sie seit den frühen Teenagerjahren. Ihre Freundin Suzanne beichtete ihr unter Tränen, dass sie von ihrem Papa den Hintern vollgekriegt hatte. Yvette tröstete das 18jährige Mädchen, sehnte sich aber innerlich danach, an Suzannes Stelle sein zu dürfen. Yvettes Eltern lehnten Gewalt in der Kindeserziehung ab, was ja an und für sich gut war und einer fortschrittlichen Einstellung entsprach. Yvette wäre es dennoch lieb gewesen, wenn ihre Eltern ein klein wenig strenger agiert hätten. Suzannes gerötetes Hinterteil diente Yvette kaum als Abschreckung, bewirkte sogar eher das Gegenteil. Sie musste lachen, als sie sich zurückerinnerte. Suzanne zierte sich, als Yvette ihren Popo sehen wollte. Doch sie ließ einfach nicht locker, bettelte richtig, dass Suzanne ihren Rock hob. Yvette stöhnte, als die Bilder wieder auftauchten. Das Buch mit Ninettes nackter Kehrseite auf dem Umschlag, dazu noch die Erinnerung an Suzannes versohltes Hinterteil – da musste sich Yvette nochmal in den Schritt greifen, um dort für Erleichterung zu sorgen. Während sie es sich machte, wurde ihr immer klarer, dass sie nicht mehr warten wollte. Yvette musste endlich wissen, wie es sich anfühlte, wenn ihr der nackte Po verhauen wurde.

Yvette richtete ihre Kleidung, da die Mittagspause zu Ende ging. Sie hätte auch ohne Höschen den Laden öffnen können, stellte sie schmunzelnd fest. Yvette beließ es trotzdem bei angemessener Unterwäsche. Es kamen wenige Kunden, so auch an diesem Tag. Yvette langweilte sich, bis dieser Mann auftauchte. Sie bemerkte sein Interesse, das sich auf jenes Buch bezog. Er kam Yvette irgendwie bekannt vor, aber sie konnte den Mittdreißiger nicht unterbringen. Yvette beobachtete, wie er nach einer Ausgabe von “Ninette“ griff. Er lächelte etwas schamhaft, was wohl auf den einschlägigen Umschlag zurückzuführen war. Yvette atmete schneller, was sie etwas verwunderlich fand.

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